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Was hat Konsum mit Klimaschutz zu tun?

[(c): Ilka Hanenkamp-Ley]

Laut Umweltbundesamt untergräbt unsere derzeitige Wirtschaftsweise die Fundamente unseres Wohlstandes, da sie die natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens zerstört. Wir verbrauchen zu viele Stoffe, die die Erde nur in begrenzter Menge enthält. Dazu zählen z.B. Erdöl und viele Metalle. Wir leben aber auch sehr energieintensiv, ohne dass uns das häufig bewusst ist, z.B. durch unseren hohem Fleischkonsum oder Lebensmittel und andere Produkte, die über weite Entfernungen zu uns transportiert werden. Umweltschonender ist es, Lebensmittel aus regionalem (Bio-)Anbau, zu kaufen und Dinge zu reparieren statt sie wegzuwerfen. Mindestens ebenso wichtig ist es, Lebensmittel nicht wegzuwerfen. Das bedeutet, immer nur so viel einzukaufen, wie man verbrauchen kann, bevor es verdirbt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt, wie der Name schon sagt, die Mindesthaltbarkeit an, d.h. auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind viele, wenn nicht sogar die meisten Lebensmittel zum Verzehr geeignet. Sofern die Produkte nicht sichtbar verdorben sind, z.B. aufgrund von Schimmelbildung oder bakteriellem Befall, prüfen Sie diese auf Geruch und Geschmack. Verlassen Sie sich auf Nase und Gaumen.

Seit dem 26. Juli 2018 ist es „amtlich“: Laatzen wird nach Hannover und Garbsen als dritte von 21 Städten innerhalb der Region Hannover mit dem Titel Fair-Trade-Town ausgezeichnet. Fair Trade bedeutet fairer globaler Handel. Das betrifft hauptsächlich Produkte, die aus südlichen Regionen der Erde – wie aus afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern - kommen, z.B. exotische Früchte, wie Bananen, Mangos, Kaffee, Kakao und daraus hergestellt Produkte, aber auch Kleidung und die Materialien, aus denen sie hergestellt werden und nicht zuletzt auch elektronische Geräte wie Handys und Fernseher.

Fair gehandelte Produkte und Rohstoffe aus Fairem Handel bedeuten:

Waren, Produkte und Rohstoffe aus Fairem Handel bedeuten:

-          faire Entlohnung in den Erzeugerländern

-          verhindern Kinderarbeit; stattdessen gehen die Kinder zur Schule und der Bildungsstandard erhöht sich

-          geregelte Arbeitszeit und vereinbarte Sozialtarife

-          Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Arbeitssicherheit: beschränkter Gebrauch von 
           Agrochemikalien und Verbot von hochgiftigen Pestiziden

-          Förderung des Umweltschutzes durch nachhaltige Wirtschaftsweise

-          hohe ökologische und soziale Standards

Weitere Informationen zum Fair-Trade-Stadt Laatzen finden sie unter folgendem Link: https://www.fairtrade-town-laatzen.de/

 

© Stadt Laatzen

Herr Bernd Rosenthal
Team Grünflächen
Klimaschutzmanager
Dienstgebäude Gutenbergstraße 15
Gutenbergstraße 15
30880 Laatzen OT Laatzen-Mitte