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Stadt und Siemens sind sich einig

Bodensanierung beginnt voraussichtlich im Juli

Helge Preiss, Siemens Real Estate - Projektleitung Neubau, Günter Willbold, Deutschland-Leiter Siemens Real Estate, Bürgermeister Jürgen Köhne, Dirk Oberhaus, Leiter Siemens-Niederlassung Laatzen (v.l.)

In der vergangenen Woche kam die Tinte drunter: Die Stadt Laatzen und die Siemens AG haben sich vertraglich über die Abwicklung der anstehenden Bodensanierung sowie den Besitzübergang des ca. 13.300 qm großen Grundstücks des ehemaligen Festplatzes geeinigt.

Die Stadt Laatzen hat inzwischen den Antrag auf Baugenehmigung für die Bodensanierung und der damit verbundenen Erdarbeiten gestellt. Parallel wird nun bereits das Leistungsverzeichnis erstellt, sodass nach Genehmigung des Vorhabens durch die Bauaufsicht der Auftrag ausgeschrieben wird. Kurios aber sinnvoll: Siemens und die Stadt teilen sich bereits jetzt die Auftragsvergabe, da Teile der Erdarbeiten für die Bodensanierung notwendig sind, andere Teile aber nur dem Bauvorhaben dienen. „Es ist effizient und somit kostensparend, wenn diese Arbeiten zeitgleich mit einer Baustelleneinrichtung erfolgen. Gut, dass wir uns mit der Stadt Laatzen auf dieses pragmatische Vorgehen einigen konnten. Das spart uns eine Menge Zeit“, so Günter Willbold, Deutschland-Chef bei Siemens Real Estate, der Unternehmens-Einheit, die für den Neubau in Laatzen verantwortlich zeichnet. Auch der künftige Hausherr und Anker-Mieter, Dirk Oberhaus, Leiter der Siemens-Niederlassung Laatzen zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten für unsere neue Niederlassung nun endlich beginnen können.“

Geplant ist ein Baubeginn der Sanierungsarbeiten Anfang Juli. Nach Aushub des zu sanierenden Erdreichs beginnen die Hochbauarbeiten im Kellergeschoss durch die Siemens AG. Ist der Keller fertiggestellt, wird die verbleibende Baugrube durch die Stadt verfüllt. Übergang des Eigentums wird voraussichtlich im Spätherbst 2017 sein, nach Abschluss der von der Stadt vertraglich zugesicherten Bodensanierung. Danach sollen umgehend die eigentlichen Bauarbeiten aufgenommen werden, damit der Einzug im März 2019 erfolgen kann.

„In den vergangenen Wochen mussten viele Details besprochen und verhandelt werden. Die bevorstehende Bodensanierung hat aber beide Seiten nicht abgeschreckt, das Ziel weiterzuverfolgen. Ich freue mich, dass wir mit dem Vertragsabschluss einen großen Schritt weiter gekommen sind“, so Bürgermeister Jürgen Köhne.

Im Herbst 2016 haben Baugrunduntersuchungen Bodenbelastungen durch polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen, die eine Bodensanierung notwendig machen. Für die Gesamtkosten von ca. 1,3 Mio. Euro hat die Stadt Laatzen Anträge auf Förderung bei der NBank sowie dem Niedersächsischem Landwirtschaftsministerium gestellt. Diese wurden noch nicht beschieden.

 

19.04.2017

© Eleni Mourmouri

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Matthias Brinkmann
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