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Adventliches Partnerschaftswochenende in Laatzen

Delegationen aus Grand Quevilly, Gubin und Guben eingetroffen

Menschengruppe vor dem Stadthaus

In Laatzen werden am Wochenende zwölf Delegierte aus Grand Quevilly, Gubin und Guben zum diesjährigen Partnerschaftswochenende begrüßt. Das adventliche Programm führt die Gäste unter anderen nach Rethen und Goslar. Die Arbeitssitzung hat am Samstagvormittag im Stadthaus stattgefunden.

Nach einer Begrüßung durch Jürgen Köhne am Freitagabend im Café Marie hat am Samstagvormittag die jährliche Arbeitssitzung stattgefunden. 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Guben, Gubin, Grand Quevilly und Laatzen tauschten sich zum Thema „Interkulturelle Entwicklungen in unseren Ländern - Wie wird dies in der Kommune gelebt?“ aus.
Petra Herrmann, Vorsitzende der AG Partnerschaften stellte in ihrer Begrüßung die Frage „Wie funktioniert das kulturelle Leben in den Städten?“ in den Vordergrund. „In den Kommunen wird sich zukünftig entscheiden, wie die Gesellschaft funktioniert“, so Petra Herrmann. „Über Aktionen werden interkulturelle Begegnungen, zum Beispiel im Stadthaus und an vielen anderen Orten in Laatzen, möglich gemacht. Wir müssen vor Ort aktiv sein.“, betont Herrmann, „um eine bestmögliche Integration zu erreichen.“
Jürgen Köhne, Bürgermeister der Stadt, macht auf weitere strukturelle Begebenheiten aufmerksam, die weniger mit der Integration zu tun haben, als vielmehr mit einem erhöhten Zuwachs aus dem Umland. Damit geht zum Beispiel ein erhöhter bestehender Bedarf an Kita- und Schulplätzen einher.

In Frankreich gilt die Frage der Neutralität im öffentlichen Raum, so Francine Thébault aus Grand Quevilly, somit ist das kulturelle Leben in der Stadt auch diesem Grundsatz unterworfen. „Bestehende Schwierigkeiten sind anders als in Laatzen. Grand Quevilly hat in den letzten Jahren keine große Zuwanderung erfahren“. „Dies gilt auch für Gubin“, wie Wojciech Sendera berichtete.  

Für Guben berichtete der Amtierende Bürgermeister Fred Mahro. Dort ist ebenso wie in Laatzen ein Netzwerk entstanden - das Netzwerk „Flucht und Integration“ - welches neben Sprachkursen auch unterschiedliche Freizeitaktivitäten anbietet. „Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Integration der Kinder“, so Frank Müller, Schulleiter der Friedensschule aus Guben. „Die Kinder lernen die Sprache recht schnell. Sie sind auf viele Klassen verteilt, so dass eine Eingliederung entsprechend ihrer Altersgruppen gegeben ist.“

Nach der thematischen Debatte wurde ein Überblick über die Aktivitäten und Begegnungen im Jahr 2017 gegeben. Der Zirkus Johnass hat Gastfamilien in Grand Quevilly besucht und dort sein Programm vorgestellt, eine Laatzener Delegation den Frühling an der Neiße. Laatzen begrüßte einen Chor aus Guben, der mehrere Konzerte in der Stadt und dem Umland gegeben hat.

Weitere Aktivitäten und Projekte wie etwa ein deutsch-französische Partnerschafts-Gebäck in Grand Quevilly, ein französisches Partnerschafts-Spiel, Besuche in Guben und Gubin und der Festakt  zum Stadtrechte-Jubiläum „50 Jahre Laatzen“ mit allen Partnerstädten und anschließendem Partnerschaftstreffen im Juni, sind für 2018 bereits geplant.

Abschließend betonte Jürgen Köhne, „dass jedes Jahr Gemeinsames und Unterschiedliches entdeckt und der Zusammenhalt zwischen den Städten gefestigt wird.“ Und auch Fred Mahro aus Guben sieht genau hier den großen Gewinn der Partnerschaften: „Bei diesen Treffen ist mir Frankreich sehr viel näher als sonst. Der Austausch zwischen Polen, Frankreich und Deutschland macht deutlich, dass es in allen Städten ähnliche Herausforderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt und der Austausch darüber wichtig ist.“

Am Sonntag fahren die Delegationen gemeinsam mit Abgeordneten der Stadt nach Goslar. Dort stehen eine Stadtführung und ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Programm.  

02.12.2017

© Ilka Hanenkamp-Ley

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Matthias Brinkmann
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