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„Erinnern tut weh“

Stadt und Bürgerinnen und Bürger gedenken der Pogromnacht

Zwei Menschen haben einen Kranz an einem Denkmal abgelegt

Die Stadt Laatzen erinnerte mit Bürgerinnen und Bürgern und dem Landesverband der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen am Gedenkstein in Gleidingen den Opfern der
Pogromnacht 1938.

Bürgermeister Jürgen Köhne und die Vizepräsidentin der jüdischen Gemeinden Niedersachsen, Frau Marina Jalowaja gedachten in ihren Reden den Ereignissen ab 1938, betonten aber auch die sich verändernde Situation in Europa. Marina Jalowaja machte klar, „dass Erinnern weh tut“, aber gerade in Zeiten wieder wachsendem Antisemitismus eine wichtige Rolle spielt. Auch Jürgen Köhne machte deutlich, dass „Erinnerung eine wichtige Hilfe sein kann“, um unsere, durch Globalisierung kleine gewordenen Welt lebenswert zu erhalten. „Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Heute nicht und auch nicht in Zukunft.“

Nach der Kranzniederlegung durch Jürgen Köhne und Marina Jalowaja, haben Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule gemeinsam mit ihrem Lehrer Wilhelm Paetzmann die Verordnungen verlesen, die seit 1938 gegen Juden und Jüdinnen erlassen wurden.

Musikalisch begleitet wurde die Gedenkfeier von Joachim Walter.

 

10.11.2017

© Ilka Hanenkamp-Ley

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