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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Kitabetrieb in Coronazeiten ab 01.08.2020

Das Konzept gilt für den Regelbetrieb ab 01.08.2020 im Rahmen des Szenarios A des Leitfadens „Kita in Corona-Zeiten 2.0“ des Landes Niedersachsen. Sollten aufgrund einer negativen Entwicklung der Corona Pandemie die Szenarien B oder C in Kraft treten, gilt dieser Hygieneplan nicht mehr.

Das kommunale Hygienekonzept orientiert sich am niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung und dem Leitfaden „Kita in Corona-Zeiten 2.0“ des Niedersächsischen Kultusministeriums.

Allgemeine Regeln:

  • Externe Personen müssen in der Kita einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das gilt für Eltern, Lieferanten, Mitarbeitende der Stadt, die nicht zum Personal der Kita gehören u.a.Sollten externe Personen aufgrund eines ärztlichen Attestes keinen Mund-Nasen-Schutz tragen dürfen, müssen Sie alternativ ein Visier tragen.
  • Kinder müssen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Mitarbeitende der Kita können einen Mund-Nasen-Schutz oder ein Visier tragen
  • Nach dem Betreten der Kita ist eine gründliche Handhygiene vorzunehmen. Das gilt für Mitarbeitende, Kinder und externe Personen.
  • Das Bringen und Abholen der Kinder findet möglichst kurz und mit den gebotenen Abstandsregeln statt. D.h., der Abstand zwischen Mitarbeitenden und Eltern beträgt mind. 1,5 m. Ein zeitliches Entzerren des Bringens ist sinnvoll, um längere Wartezeiten zu vermeiden.
  • Um Kreuzungswege von Eltern beim Bringen und Abholen zu vermeiden legt jede Kita im Rahmen der räumlichen Gegebenheiten Wege und ggf. Absperrungen etc. fest. Dies ist insbesondere an den Eingängen, auf den Fluren und in den Garderoben von Bedeutung.
  • Ein Aufenthalt von externen Personen in den Gruppenräumen soll nach Möglichkeit vermieden werden.
  • Im Rahmen der Eingewöhnung darf eine Bezugsperson des Kindes mit Mund-Nasen-Schutz im Gruppenraum anwesend sein.Werden mehrere Kinder gleichzeitig neu aufgenommen muss die Eingewöhnung zeitlich entzerrt und ggf. über den gesamten Betreuungstag verteilt werden.Die Anwesenheit von Eltern oder anderen Personen im Rahmen der Eingewöhnung muss dokumentiert werden. (s. Muster 2)
  • Die Aufenthaltsdauer von externen Personen in der Kita ist auf das notwendige Maß zu reduzieren.
    Tür-und Angel-Gespräche sind nur in dringenden Fällen und mit Abstand (mind.1,5 m) zu führen.
    Elterngespräche u.ä. finden nur nach Terminabsprache statt
    Elternabende mit allen Eltern einer Gruppe können nur stattfinden, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden können, d.h., ausreichend Platz zur Verfügung steht. Elternbeiratswahlen können bspw. alternativ als Briefwahl organisiert werden. 

Erkrankung von Kindern:

  • Kinder, die Fieber haben und eindeutig erkrankt sind dürfen nicht in der Kita betreut werden. Die Eltern sind verantwortlich dafür, dass ein Kind fieberfrei in die Einrichtung kommt
  • Kinder, mit leichter Symptomatik (nur Schnupfen ohne weitere Symptomatik) dürfen die Einrichtung besuchen. Ein ärztliches Attest ist nicht vorzulegen.
  • Bei Infekten mit ausgeprägtem Krankheitswert (z.B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) darf ein Kind nicht in die Kita. Es muss die Genesung abgewartet werden. Das Kind darf die Einrichtung wieder besuchen, wenn es 48 Stunden symptomfrei ist. Ein ärztliches Attest ist nicht vorzulegen.
  • Lebt ein Kind mit einer Person im Haushalt, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert ist gilt die verhängte Quarantäne auch für das Kind. Das Kind darf die Kita erst wieder besuchen, wenn das Gesundheitsamt die Quarantäne aufgehoben hat.
  • Kinder, die zur Risikogruppe gehören können die Kita besuchen, wenn der behandelnde Arzt dem zustimmt.
  • Kinder, die während der Betreuung ernsthafte Krankheitssymptome zeigen, die auf eine Corona Infektion hinweisen könnten, müssen abgeholt werden und sollen bis dahin separiert betreut werden.

Regeln zur Betreuung:

  • Die Begegnungen von Kindern unterschiedlicher Gruppen sind zulässig, aber auf ein Minimum zu reduzieren.Z.B. ist die Betreuung von Kindern verschiedener Gruppen im Rahmen des Frühdienstes möglich. Auch können mehrere Gruppen das Außengelände gleichzeitig nutzen, soweit dies der vorhandene Platz zulässt.
  • Die Betreuung findet verstärkt im Freien statt. Dies gilt insbesondere beim Singen oder bei gezielter Sprachförderung.
  • In den Räumen wird stündlich gelüftet (Stoßlüften, keine Kipplüftung)
  • Ein gemeinsames Mittagessen verschiedener Gruppen findet nicht statt. Die Gruppen essen entweder zeitlich versetzt in der Mensa oder z.B. in den Gruppenräumen. Die Tische werden möglichst weit voneinander entfernt aufgestellt.
  • Feste u.ä. Veranstaltungen finden nach Möglichkeit im Freien mit einer möglichst geringen Anzahl an Personen statt. Das Abstandsgebot ist dabei zu beachten.
  • Übernachtungsaktionen finden nicht statt.
  • Ausflüge können stattfinden. Hierbei sollen Ziele gewählt werden, an denen sich nicht viele Menschen aufhalten. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Ausflüge ist nicht zulässig.
  • Der Mittagsschlaf findet wie gewohnt statt. Die Schlafmöglichkeiten sind mit größtmöglichem Abstand aufzustellen. Jedes Kind bringt eigene Bettwäsche mit. 

Personaleinsatz:

Um die Infektionsmöglichkeiten so gering wie möglich zu halten und dieInfektionsketten nachvollziehbar zu halten, ist ein Einsatz in verschiedenen Kitas zur Zeit nicht vorgesehen. Alle Fachkräfte werden daher bis auf Weiteres einer Kita fest zugeordnet.

  • Fachkräfte sollen nach Möglichkeit konstant einer Gruppe zugeordnet werden. Vertretungen können aber von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Einrichtung übernommen werden. Z.B. könnenErgänzungskräfte oder Hortkräfte wie gewohnt in den Gruppen vertreten.Der (ggf. auch kurzfristige) Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jeder Gruppe muss täglich dokumentiert werden (s. Muster 1)
  • Die Poolkräfte werden einer Kita fest zugeordnet, um die Infektionsketten gering zu halten.
  • Sollte aufgrund von Erkrankungen u.a. Ausfällen nicht ausreichend Fachpersonal zur Verfügung stehen, können auch FSJ-Kräfte oder Azubis in der Betreuung als Zweitkräfte eingeplant werden. Voraussetzung ist, dasseine andere pädagogische Fachkraft (nach § 4 KitaG) in der Gruppe ist.
  • Bei weiteren Personalausfällen greift der Notfallplan der Laatzener Kitas.

Tägliche Dokumentation zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten:

  • Die Zusammensetzung der Gruppen in Anwesenheitslisten o.ä. (Namen der Kinder)
  • Die Betreuerinnen und Betreuer der Gruppen mit den jeweiligen Einsatzzeiten Die Dokumentation muss drei Wochen aufbewahrt werden und dann datenschutzkonform vernichtet werden (schreddern)
  • Die Anwesenheit externer Personen in der Kita (Name, Kontaktdaten und Anwesenheit). AUSNAHME: Eltern u.a. Bezugspersonen beim Bringen und Abholen der Kinder müssen nicht täglich erfasst werdenDie Dokumentation muss drei Wochen aufbewahrt werden und dann datenschutzkonform vernichtet werden (schreddern)