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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Trockenheit: Vorsicht vor herabfallenden Ästen

Wässern von Bäumen im Stadtgebiet

Die Regenfälle der vergangenen Tage konnten die lange Trockenheit in den Sommern der Vorjahre bei weitem nicht kompensieren. Der Wassermangel setzt daher wie auch im Vorjahr vielerorts den Bäumen im Laatzener Stadtgebiet stark zu. Besonders Pappeln, Eichen, Weiden und Buchen neigen zu sogenannten  „Trockenstressbrüchen“, wodurch plötzlich und ohne Vorwarnung auch große, belaubte Äste abfallen können. Viele Bäume können sich durch die niedrigen Grundwasserspiegel nicht mehr versorgen und sterben komplett ab. Besonders betroffen sind davon Birken, da sie sehr viel Wasser benötigen.

Deshalb bittet die Stadt Laatzen ihre Bürgerinnen und Bürger darum, beim Aufenthalt unter Bäumen wachsamer als gewöhnlich zu sein. Besonders in Wäldern, Parkanlagen oder unter alten Großbäumen ist größte Aufmerksamkeit gefordert. Achten Sie beispielsweise bei der Suche nach einem schattigen Plätzchen darauf, ob der Baum schon auffällig viele Blätter abwirft oder bereits trockene Astspitzen zeigt, denn das kann ein erstes Anzeichen auf eine erhöhte Gefahr sein.

Mitarbeitende des Betriebshofs wässern regelmäßig insbesondere junge Bäume im Stadtgebiet. Das mag im Einzelfall nicht ausreichen. Daher bittet die Stadt Laatzen ihre Bürgerinnen und Bürger, wenn möglich, bei der Bewässerung der städtischen Bäume mitzuhelfen. Es reicht alle paar Tage zwei Eimer Wasser (jeweils 10 Liter) an „Ihren“ Straßenbaum zu gießen, bis die Versorgung hoffentlich bald wieder über natürlichem Wege, sprich ausreichend Regen, gewährleistet werden kann.
Bäume geben uns Schatten, tragen zur Kühlung bei und reinigen unsere Luft. Besonders jungen Bäumen setzt die starke Trockenheit enorm zu, denn sie verfügen noch über kein tiefes Wurzelwerk, weshalb sie keinen Zugang zum Grundwasser besitzen und somit schneller absterben. Wie berichtet verwendet die Stadt in diesem Jahr erstmals Wassersäcke, die die Versorgung der Jungpflanzen sicherstellen.