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Aktuelles

Ein Kugelschreiber liegt auf einem aufgeklappten Buchkalender.

 

Adventliches Städtepartnerschaftswochenende in Laatzen

In Laatzen wurden vom 1. bis 4.12.2017 zwölf Delegierte aus Grand Quevilly, Gubin und Guben zum diesjährigen Partnerschaftswochenende begrüßt. Das adventliche Programm führt die Gäste unter anderen nach Rethen und Goslar. Die Arbeitssitzung hat am Samstagvormittag im Stadthaus stattgefunden.

Nach einer Begrüßung durch Jürgen Köhne am Freitagabend im Café Marie hat am Samstagvormittag die jährliche Arbeitssitzung stattgefunden. 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Guben, Gubin, Grand Quevilly und Laatzen tauschten sich zum Thema „Interkulturelle Entwicklungen in unseren Ländern - Wie wird dies in der Kommune gelebt?“ aus.
Petra Herrmann, Vorsitzende der AG Partnerschaften stellte in ihrer Begrüßung die Frage „Wie funktioniert das kulturelle Leben in den Städten?“ in den Vordergrund. „In den Kommunen wird sich zukünftig entscheiden, wie die Gesellschaft funktioniert“, so Petra Herrmann. „Über Aktionen werden interkulturelle Begegnungen, zum Beispiel im Stadthaus und an vielen anderen Orten in Laatzen, möglich gemacht. Wir müssen vor Ort aktiv sein.“, betont Herrmann, „um eine bestmögliche Integration zu erreichen.“
Jürgen Köhne, Bürgermeister der Stadt, macht auf weitere strukturelle Begebenheiten aufmerksam, die weniger mit der Integration zu tun haben, als vielmehr mit einem erhöhten Zuwachs aus dem Umland. Damit geht zum Beispiel ein erhöhter bestehender Bedarf an Kita- und Schulplätzen einher.

In Frankreich gilt die Frage der Neutralität im öffentlichen Raum, so Francine Thébault aus Grand Quevilly, somit ist das kulturelle Leben in der Stadt auch diesem Grundsatz unterworfen. „Bestehende Schwierigkeiten sind anders als in Laatzen. Grand Quevilly hat in den letzten Jahren keine große Zuwanderung erfahren“. „Dies gilt auch für Gubin“, wie Wojciech Sendera berichtete.  

Für Guben berichtete der Amtierende Bürgermeister Fred Mahro. Dort ist ebenso wie in Laatzen ein Netzwerk entstanden - das Netzwerk „Flucht und Integration“ - welches neben Sprachkursen auch unterschiedliche Freizeitaktivitäten anbietet. „Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Integration der Kinder“, so Frank Müller, Schulleiter der Friedensschule aus Guben. „Die Kinder lernen die Sprache recht schnell. Sie sind auf viele Klassen verteilt, so dass eine Eingliederung entsprechend ihrer Altersgruppen gegeben ist.“

Nach der thematischen Debatte wurde ein Überblick über die Aktivitäten und Begegnungen im Jahr 2017 gegeben. Der Zirkus Johnass hat Gastfamilien in Grand Quevilly besucht und dort sein Programm vorgestellt, eine Laatzener Delegation den Frühling an der Neiße. Laatzen begrüßte einen Chor aus Guben, der mehrere Konzerte in der Stadt und dem Umland gegeben hat.

Weitere Aktivitäten und Projekte wie etwa ein Partnerschafts-Gebäck in Grand Quevilly, ein französisches Partnerschafts-Spiel, Besuche in Guben und Gubin und der Festakt  zum Stadtrechte-Jubiläum „50 Jahre Laatzen“ mit allen Partnerstädten und anschließendem Partnerschaftstreffen im Juni, sind für 2018 bereits geplant.

Abschließend betonte Jürgen Köhne, „dass jedes Jahr Gemeinsames und Unterschiedliches entdeckt und der Zusammenhalt zwischen den Städten gefestigt wird.“ Und auch Fred Mahro aus Guben sieht genau hier den großen Gewinn der Partnerschaften: „Bei diesen Treffen ist mir Frankreich sehr viel näher als sonst. Der Austausch zwischen Polen, Frankreich und Deutschland macht deutlich, dass es in allen Städten ähnliche Herausforderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt und der Austausch darüber wichtig ist.“

Am Sonntag fuhren die Delegationen gemeinsam mit Abgeordneten der Stadt nach Goslar. Dort stand eine Stadtführung und ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Programm.  

 

Kunstausstellung des Gubener Künstlers Klaus Bramburger wandert ins Familienzentrum 

Seit dem 21. August 2017 sind die Bilder des Gubener Künstlers Klaus Bramburger im Rathaus zu sehen gewesen. Nun wandert die Ausstellung ins Familienzentrum nach Rethen (Braunschweiger Str. 2d). Hier präsentiert der Kunstkreis Laatzen e.V. die Bilder seit dem 22. Oktober 2017. 

Klaus Bramburger wurde 1937 im heutigen Gubin geboren und entdeckte die Liebe zur Malerei bereits in der Schulzeit. Nach einer Ausbildung zum Herrenschneider sattelte er später um und wird Facharbeiter im ortsansässigen Chemiefaserwerk. Zeitgleich beginnt Bramburger ein Studium an der Hochschule Dresden und wird „Anerkannter Leiter im künstlerischen Volksschaffen“. Die Kunstwerke entstehen mittlerweile im eigenen Atelier. Zahlreiche Ausstellungen folgen sowie die Auszeichnung mit dem „Carl-Blechen-Preis 3. Klasse“.

Im Familienzentrum ist eine Auswahl der Werke des Klaus Bramburger zu sehen. Nach der Finissage am 19.1.2017 um 18 Uhr im Familienzentrum werden die Bilder in den Räumlichkeiten von Victor´s Residenz noch bis zum 21.2.2018 zu sehen sein.

Die Laatzener Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich die Kunstwerke während der Öffnungszeiten anzusehen. 

 

Kinder- und Jugendzirkus Johnass fährt nach Grand Quevilly

Vom 8. bis 13. Oktober 2017 besuchte der Kinder- und Jugendzirkus Johnass unsere französische Partnerstadt Grand Quevilly. Die Zirkusartistik ist in Frankreich eine beliebte Beschäftigung bei Kindern und bei Jugendlichen. Das Angebot kann direkt in der Schule gewählt werden. Die 18köpfige Reisegruppe war beeindruckt wie groß die Möglichkeiten in der Partnerstadt sind. Den Kindern und Jugendlichen stehen sehr gut ausgestattete Räumlichkeiten und sehr viel Equipment zur Verfügung.

Dennoch musste sich der Laatzener Zirkus nicht verstecken. Mit Akrobatiknummern am Seil, Jonglage, Hochrädern und vielem mehr begeisterten sie das Grand Quevaillaiser Publikum. Während der gesamten Zeit fanden gemeinsame Trainingseinheiten statt. Nicht nur hierbei, sondern auch an den Abenden im Reisequartier wurden Kontakte geknüpft und gefestigt. Die Mitglieder der Reisegruppe wohnten allein oder paarweise in Grand Quevillaiser Familien.

Die Reise bleibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rundum in guter Erinnerung und sorgte für noch stärkeren Zusammenhalt. Die neuen Kontakte möchte niemand missen und man freut sich auf weitere Begegnungen. Wo diese als nächstes stattfinden wird, wird sich zeigen. Vielleicht können demnächst Grand Quevaillaiser Zirkusartisten in Laatzen bestaunt werden.

 

Laatzener Delegation wieder zu Gast in Grand Quevilly

Projekte sollen die Jugend im gemeinsamen Tun verbinden

Am vergangenen Freitag (8.9.2017) folgte eine siebenköpfige Delegation aus Laatzen der Einladung von Grand Quevilly’s Bürgermeister Marc Massion in die Normandie nach Frankreich. Angeführt von Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne flogen die stellvertretenden Bürgermeister Angelika Rohde und Gerd Apportin, sowie die Mitglieder des Rates Silke Rehmert, Luisa Oyen und Siegfried Guder und die Verwaltungsmitarbeiterin Katrin Förster am frühen Morgen nach Frankreich. In der Partnerstadt angekommen trafen sie mit den Delegationen weiterer Partnerstädte aus Lévis (Kanada), Hinckley (England) und Nes Ziona (Israel) auf ihre Gastgeber.

In Begrüßungsansprachen bekräftigten die Vertreter der fünf Städte ihre Freundschaft und sahen sie als Grundlage für dauerhaften Frieden in Europa und der Welt. Bürgermeister Köhne würdigte zudem das Wirken des verstorbenen Laatzener Ehrenbürgers Pierre Giovannelli und lobte seinen Einsatz für die Partnerschaftsarbeit insbesondere im Bereich der Jugend.

Während eines Arbeitstreffens stellten die Gastgeber einige Projektideen vor, mit denen sich die jeweilige Partnerstadt künftig in Grand Quevilly präsentieren kann bzw. in denen Jugendliche aus den unterschiedlichen Städten im gemeinsamen Tun Zeit verbringen und sich kennenlernen können.

Auf kulinarischer Ebene plant Grand Quevilly die Erschaffung eines partnerschaftlichen Gebäcks. Auf Vorschlag jeder Partnerstadt werden ortstypische Zutaten von Küchenchefs zu einem Ganzen kombiniert, das im Jahr 2018 präsentiert werden soll.

ein größeres Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von 2 Jahren: Laatzen wird nach einiger Vorlaufzeit Besuch von zwei Jugendlichen aus Grand Quevilly bekommen. Diese werden vorab in einem Kreativwettbewerb durch unsere französische Partnerstadt ausgewählt, um anschließend in eine ihrer Partnerstädte zu reisen und hier eine Video über die Interessen der jungen Menschen zu drehen.

Anschließend trafen sich die Reisegruppen im Jugendzentrum von Grand Quevilly mit Vertretern der Stadt und zahlreicher Vereine, um in einer Gedenkveranstaltung die Verdienste von Pierre Giovannelli für die Jugend von Grand Quevilly und die Partnerschaften noch einmal zu würdigen. Zu Ehren des Verstorbenen wurde das Gebäude nach Pierre Giovannelli benannt.

Der Samstag wurde beendet mit einem Stadtbummel in Rouen mit Besichtigung der illuminierten Kathedrale, eine besondere Beleuchtung zur geschichtlichen Darstellung der Stadt. Am Sonntag erkundete die internationale Reisegruppe die kulturellen und touristischen Highlights der Region, besichtigte Haus und Garten von Claude Monet sowie eine Kunstausstellung von Henry Manguin, bevor bei einem Abschlussabend das offizielle Programm endete und die Laatzenerinnen und Laatzener am Montag ihre Heimreise antraten.

„Eine rundum gelungene Reise mit vielen Impulsen für die künftige Partnerschaft.“, fasste Bürgermeister Jürgen Köhne die Eindrücke der Reisegruppe zusammen.

 

Ensemble der Klosterkirche Guben


Vom 19. bis 22. August 2017 begrüßte die Stadt Laatzen gemeinsam mit der Immanuel-Kirchengemeinde den Gubener Kirchenchor unter Leitung von Hansjürgen Vorrath. Laatzen ist in diesem Jahr die erste Station des Reisechores gewesen.

Das 70köpfige Ensemble bezog am Samstag das Quartier in der Turnhalle der Grundschule Rathausstraße. Am 20.8. um 16 Uhr erwartete die Laatzener Bürgerinnen und Bürger ein sehr hörenswertes Konzert des Reisechores in der Immanuelkirche Alt-Laatzen. Unter den Zuhörern befanden sich auch viele Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden, die am Morgen in der Immanuelgemeinde ihr Jubiläum feierten. Bereits zu diesem Anlass begleitete der Kirchenchor musikalisch den Gottesdienst.

Am Abend des 21.8. absolvierte der Chor in der Pattenser Lucas Kirche ein weiteres Konzert, bevor die diesjährige Fahrt des Reisechores, der bereits zahlreiche Städte in Deutschland und Europa besucht hat, fortgesetzt wurde.

Der Besuch des Kirchenchores ist Resultat des Besuchs 2016 in Guben/Gubin zum 25. Jubiläum der Städtepartnerschaft und dem Bemühen, die städtepartnerschaftlichen Beziehungen zu intensivieren. Besonders erfreulich ist, dass der Chor sehr junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Laatzen geführt hat. Bereits zwei sechsjährige Kinder und viele Jugendliche sind Bestandteil des Ensembles.

 

Jubiläumsjahr 2016

Das Jahr 2016 wurde durch drei Jubiläen geprägt. Gefeiert wurde das 50-, 30- bzw. 25-jährige Bestehen der Partnerschaft. Aus diesem Anlass wurden zum traditionellen, jährlichen Städtepartnerschaftswochenende neben der politischen Delegation in Laatzen zahlreiche Vereine begrüßt.

Ziel war und ist es, den Vereinsaustausch wieder zu beleben und die jungen Menschen für die Städtepartnerschaft zu begeistern, um den Fortbestand zu sichern. Erste Erfolge konnten bereits erzielt werden: Im Dezember 2016 kamen sechs junge Schachspieler und drei Betreuer zu einem Turnier nach Laatzen. Weitere Austausche werden geplant.

Als Gastredner begrüßte die Stadt Laatzen anlässlich der Feierlichkeiten den Niedersächsischen Landtagspräsidenten a.D. Herrn Jürgen Gansäuer.

 

Seine Rede können Sie hier lesen.

Rede Marc Massion, Bürgermeister Grand Quevillys

Rede Fred Mahro, Amtierender Bürgermeister der Stadt Guben

 

© Katrin Förster

Katrin Förster
Team Leitungsstab und Öffentlichkeitsarbeit
Sachbearbeiterin
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