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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Ein Kugelschreiber liegt auf einem aufgeklappten Buchkalender.

Aktuelles

Europafest in Guben und Gubin

Bürgermeister Kai Eggert besucht erstmals die Partnerstädte an der Neiße.

Anlässlich des Europafestes ist Bürgermeister Kai Eggert in die beiden Partnerstädte an der Neiße gefahren. Veranstaltet wurde das Fest von der Europäische Kommission und vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland.

Jedes Jahr am 9. Mai werden am Europatag die europäischen Grundwerte der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie und Frieden gefeiert. In diesem Jahr wurde am Europafest in Guben und Gubin die Solidarität mit der Ukraine in den Vordergrund gestellt.

Eine besondere Attraktion war das Riesenrad mit 26 Informations-Gondeln. Hier konnten die Mitfahrenden viel über die örtlichen Vereine oder Europa-Geschichten aus der Region erfahren. Auch der Gubiner Bürgermeister Bartlomiej Bartczak und Fred Mahro, Bürgermeister der Stadt Guben, boten den Gästen gemeinsame Fahrten in einer der Gondeln an.

Offiziell eröffnet wurde das Fest um 13 Uhr unter Beteiligung von Dr. Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Dr. Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, Janusz Wojciechowski, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sowie Dietmar Woidke, Ministerpräsident von Brandenburg. Auch Elžbieta Polak, Marschallin der Wojwodschaft Lebus gehörte zu den Eröffnenden. Alle Beteiligten betonten die Bedeutung der EU. Für Dr. Katarina Barley zeigt sich der europäische Gedanke an diesem Tag und bei diesem Fest ganz besonders: „Zusammenwohnen und eine Einheit bilden, so wie es einst einmal war.“

Landrat des Landkreises Spree-Neiße Harald Altekrüger brachte eine Europatorte mit, die durch die Akteure der Eröffnungsfeier – mit dabei auch Laatzens Bürgermeister Kai Eggert – angeschnitten und an die Gäste verteilt wurde.

Am Nachmittag wurde den Städten Guben und Gubin jeweils ein „Blauschaf“ überreicht. Die „Blaue Friedensherde“ ist ein Werk der Künstlerin Bertamaria Reetz und des Künstlers Rainer Bonk. Die Botschaft der Ausstellung lautet: „Alle sind gleich – jeder ist wichtig“ und wirbt für ein friedfertiges, tolerantes Miteinander und für gegenseitige Akzeptanz, ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe, Begabung und kulturellem Hintergrund.

Die Ratsherren Ernesto Nebot-Pomar und Siegfried Guder besuchten zeitgleich mit der Laatzener Delegation die Partnerstadt. Da Essen verbindet, bereiteten die Bürgermeister von Guben, Gubin und Laatzen unter Anleitung von Ernesto Nebot-Pomar eine Paella zu. Diese wurde am Abend an die Einwohnerinnen und Einwohner verteilt.

„Es gibt keinen besseren Ort für dieses europäische Fest. Wie in Laatzen ist es hier in unseren Partnerstädten ein tolles Miteinander – Nationalitäten spielen keine Rolle.“, stellt Kai Eggert fest. Der Laatzener Bürgermeister war erstmals in Polen und freut sich schon bald, zum Frühling an der Neiße, zurückkommen zu dürfen. Am 20. Mai begrüßt er jedoch erst einmal die Delegationen aller Partnerstädte in Laatzen.

Hintergrund: Der 9. Mai 1950 gilt als die Geburtsstunde Europas. Außenminister Robert Schumann schlug damals vor, die Kohle- und Stahlindustrie einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen. Zwei Jahre später wurde die „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ gegründet. Diese bildete das Fundament der heutigen Europäischen Union. Die Partnerschaft zu Guben und Gubin besteht seit 1991 und war die erste Dreierstädtepartnerschaft Niedersachsens.

 

Zu Besuch in der Partnerstadt Waidhofen

Bürgermeister Kai Eggert besuchte am Wochenende Laatzens österreichische Partnerstadt Waidhofen an der Ybbs.

Bürgermeister Kai Eggert folgte der Einladung von Werner Krammer, Bürgermeister der Stadt Waidhofen an der Ybbs, und besuchte erstmals vom 29. April bis 2. Mai die österreichische Partnerstadt. Nach der offiziellen Begrüßung am Freitagabend im Rathaus, folgte am Wochenende ein buntes Programm rund um das Maibaum-Aufstellen. Die Laatzener Delegation knüpfte zahlreiche Kontakte zu den österreichischen Vereinen sowie zu Bürgerinnen und Bürgern.

„Ich freue mich über den herzlichen Empfang und das lebendige Programm. Wir haben hier ausgesprochen viel gesehen, die Menschen und die wunderschöne Gegend kennengelernt“, schildert Eggert.

Betreut wurden die Laatzener Delegation wie auch die Delegationen aus den zwei weiteren waidhofener Partnerstädten, Möhringen und Freising, vom Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins Günther Pöchhacker. Der Gegenbesuch in Laatzen findet bereits in drei Wochen zum Städtepartnerschaftswochenende ab dem 20. Mai statt. Dann werden auch Delegationen aus Grand Quevilly, Guben und Gubin erwartet.

 

Brieffreundschaft mit Le Grand-Quevilly

Schreibfreudige Laatzener gesucht für einen lebendigen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern aus der französischen Partnerstadt.

Die Stadt Laatzen sucht Bürgerinnen und Bürger, die mit Personen aus Le Grand-Quevilly in den Austausch kommen möchten. Dies kann zum Beispiel per E-Mail, WhatsApp, Videochat oder über Soziale Medien geschehen.

Seit der Corona-Pandemie fanden keine oder nur wenig Aktivitäten zwischen den Partnerstädten statt. Schulaustausche und Projektideen zwischen Vereinen konnten nicht umgesetzt werden. Der Kontakt zwischen den Bürgerinnen und Bürgern ist für eine lebendige Städtepartnerschaft jedoch unabdingbar. Die Pandemielage hat den Umgang zu vielen Medien vorangetrieben. Diese sollen genutzt werden, um die Kontakte in die Partnerstadt zu vertiefen – unabhängig von der Pandemielage.

Le Grand-Quevilly übermittelte der Stadt Laatzen daher vier Kontakte: Charlotte ist 12 Jahre alt und sucht Gleichaltrige, die sich austauschen möchten. Und auch Samia und Martine (50 und 65 Jahre) sind genau wie Laurent (67 Jahre) an Kontakten zu Laatzener Bürgerinnen und Bürgern interessiert. Alle Personen sprechen neben Französisch auch Englisch und teilweise Deutsch.

Wer Interesse haben, mit einer dieser Personen in Kontakt zu treten, meldet sich für weitere Informationen bei der Stadt Laatzen, Katrin Förster, Telefon 0511 8205-9930 oder per E-Mail unter .

 

Laatzener zeigen Solitarität mit der Ukraine in Gubin

Eine kleine Laatzener Delegation folgte spontan dem Aufruf des Gubiner Bürgermeisters Bartlomiej Bartczak und nahm am Sonntag, dem 27. Februar 2022 an einer ökumentischen Friedensveranstaltung auf der Theaterinsel auf der Neiße teil. Den Link zum Artikel aus den Leine Nachrichten finden Sie hier.

 

Kontakte in die Partnerstädte während der Pandemie

Während des vergangenes Jahres wurden regelmäßige Videokonferenzen mit Guben und Gubin eingeführt. Einmal monatlich treffen sich die Bürgermeister zum Austausch über die aktuelle Lage und Vorhaben in ihrer Stadt. Auch mit Grand Quevilly hat 2021 eine Videokonferenz stattgefunden. Die nächste wird derzeit terminiert. Zum Städtepartnerschaftsverein unserer österreichischen Partnerstadt Waidhofen an der Ybbs besteht regelmäßiger E-Mail-Konakt.

Planungen

Laatzen und sämtliche Partnerstädte sind zuversichtlich sich in diesem Jahr wieder persönlich begegnen zu können. Termine für Delegationsfahrten und auch eine Bürgerinnen- und Bürgerfahrt nach Guben und Gubin stehen. Genutzt werden hierzu die Sommermonate. Das Laatzener Städtepartnerschaftswochenende ist am Wochenende des 21./22. Mai geplant. Bleibt zu hoffen, dass die Situation Reisen zulässt. Weitere Informationen folgen.

Wir ermutigen jede und jeden sich privat oder mit dem Verein mit Personen aus den Partnerstädten in Verbindung zu setzen. Die Zeit kann genutzt werden, um Kontakte herzustellen oder auszubauen und persönliche Reisen vorzubereiten. Wir sind zuversichtlich, dass diese bald wieder möglich sein werden. Benötigen Sie Unterstützung bei der Kontaktaufnahme in eine unserer Partnerstadt, kontaktieren Sie mich gerne per E-Mail unter .