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Grand Quevilly (Frankreich)

Grand Quevilly (Frankreich)

Die Städtepartnerschaft mit Grand Quevilly besteht seit 1966. Es ist die erste Städtepartnerstadt, die Laatzen geschlossen hat. Grand Quevilly liegt in der Normandie am Stadtrand von Rouen im Departement Seine-Maritime. Die Einwohner werden Grand-Quevillais bzw. Grand-Quevillaise genannt.

Bürgermeister: Marc Massion

Einwohner: ca. 25 000

Größe : 11,11 km2

Entfernung zu Laatzen: 850 km

 

Sehenswürdigkeiten

Rosengarten

Der Rosengarten befindet sich auf einem mehrere Hektar großen Areal unweit des Rathauses in Grand Quevilly. Er erinnert an die Wichtigkeit des Rosenhandels im 14. Jahrhundert in dieser Region. Im Rosengarten werden 280 verschiedene Rosensorten kultiviert. Über 18 000 Pflanzen werden unter ökologischen Gesichtspunkten versorgt. Der Eintritt ist kostenfrei und für die Bürgerinnen und Bürger als Naherholungsgebiet von großer Bedeutung.

Soldatenfriedhof

Der britische Soldatenfriedhof Saint-Sever liegt einige Meter von Rouen und vom Stadium Diochon entfernt. Er entstand im 1. Weltkrieg. 1343 britische Soldaten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Am 19. Mai 1972 besuchte Königin Elisabeth II den Friedhof, um den gefallenen Soldaten zu huldigen.

Stand von Fussilés

Am 6. Oktober 1885 eröffnete die Stadt einen Schießstand, der ein großer Erfolg wurde. 1914 wurde dieser Ort von der britischen Armee beschlagnahmt und zu einem Militärkrankenhaus umfunktioniert. 1940 wird der Ort von der Deutschen Armee requiriert und in einen Ort der Hinrichtung verwandelt. Heute ist dies ein Platz des Gedenkens. Die Namen von 76 durch das Militär hingerichteten Personen wurden in Stein eingraviert.

Historische Scheune – die Grange

Auf dem Gebiet der historische Scheune Grand-Aulnay gelang es Mönche ab dem Jahr 1195 Gemüse, Obstbäume und sogar Weinreben zu kultivieren. In der Scheune wurden zahlreiche Kranke und Alte während der Kriege beherbergt und diente als Unterkunft bei Hungersnöten und Epidemien wie Pest, Cholera und Lepra. Das Gerüst der Scheune wurde derart stabil gebaut, dass es noch heute im 21. Jahrhundert existiert.

1971 musste die Scheune aufgrund der Entwicklung des Hafens dem alten Platz weichen. Sie wurde abgebaut und im Original an seinem jetzigen Standort wieder erbaut. Seit 1974 dient die Scheune als Raum für Empfänge und Feiern.

 

 

© Katrin Förster

Anna Mendy
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