
C-Trakt der Albert-Einstein-Schule wird für rund 3,4 Millionen Euro saniert
Stadt Laatzen beauftragt Planungsbüro
Die Stadt Laatzen bereitet die Sanierung des C-Trakts der Albert-Einstein-Schule vor. Bürgermeister Kai Eggert hat am Freitag, den 19. Juni 2026 direkt vor Ort den Vertrag für die Planungsleistungen unterzeichnet. Den Zuschlag im Vergabeverfahren erhielt das Büro Jensen Gronau Architekten BDA PartGmbB aus Braunschweig. Der C-Trakt beherbergt die Fachräume der Naturwissenschaften, der Technik und Hauswirtschaft, Textiles Gestalten, Werken und Kunst.
An der Vertragsunterzeichnung nahmen neben Bürgermeister Kai Eggert und der Architektin Kristina Gronau auch Stadtrat Hauke Schröder sowie die stellvertretende Schulleiterin Melanie Winter teil. Mit der Beauftragung beginnt nun die nächste konkrete Phase des Projekts.
Für die Maßnahme stehen Haushaltsmittel in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Planungskosten sind darin bereits enthalten ebenso wie das Mobiliar. Geplant ist unter anderem die Sanierung der Böden, Wände und Decken in allen Räumen des C-Trakts im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss, die Erneuerung der Gasversorgung für die naturwissenschaftlichen Fachräume, der Austausch einzelner defekter Türen, Umbau des Freizeitraums im D-Trakt.
Bürgermeister Kai Eggert betont: „Die Albert-Einstein-Schule ist ein zentraler Schulstandort für Laatzen mit über 1.600 Schülerinnen und Schülern. Deshalb freut es mich sehr, dass unsere Sanierungspläne nun weiter Form annehmen. Wir haben in den vergangenen Jahren bereits viel für die AES getan – vom Neubau der ‚kleinen Albert‘, dem Henry-Korman-Haus für die fünften und sechsten Klassen, bis hin zum neuen Außengelände mit der Kletterpyramide, das in diesem Frühjahr fertiggestellt wurde. Die Sanierung des C-Trakts ist der nächste wichtige Baustein, um gute Lernbedingungen zu erhalten.“
Der C-Trakt der Albert-Einstein-Schule stammt aus Mitte der 1970er Jahre und befindet sich, abgesehen von einzelnen Modernisierungen wie neuen Dächern und dem nachträglichen Einbau eines Aufzugs, in weiten Teilen noch im ursprünglichen Zustand.
Melanie Winter, stellv. Schulleiterin kommentiert die Vertragsunterzeichnung: „Leider entsprechen die Räume schon seit einigen Jahren nicht mehr den Anforderungen, die ein moderner, sicherer und zeitgemäßer Unterricht in den naturwissenschaftlichen, technischen und ästhetischen Fächern erfordert. Umso mehr freuen wir uns, dass nun die Voraussetzungen geschaffen werden, unseren Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften künftig deutlich verbesserte Lern- und Arbeitsbedingungen bieten zu können. Moderne Fachräume eröffnen neue Möglichkeiten des experimentellen, praxisnahen und motivierenden Lernens und stärken die Attraktivität unseres Schulstandortes nachhaltig. Unser besonderer Dank gilt der Stadt Laatzen, den politischen Entscheidungsträgern sowie allen Beteiligten, die uns halfen, dieses wichtige Projekt in die Wege zu leiten.“
Stadtrat Hauke Schröder erläutert: „Sanierungen im Bestand sind immer anspruchsvoll, weil viele bauliche, technische und organisatorische Fragen ineinandergreifen. Gerade deshalb ist eine sorgfältige Planung unabdingbar. Sie ist die Grundlage dafür, den C-Trakt nachhaltig zu ertüchtigen, moderne Anforderungen an Unterrichtsräume und Gebäudetechnik zu berücksichtigen und die späteren Bauabschnitte verlässlich vorzubereiten. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit Jensen Gronau Architekten ein erfahrenes Planungsbüro an unserer Seite haben, das dieses wichtige Projekt nun fachlich begleiten wird.“
Kristina Gronau vom Planungsbüro Jensen Gronau Architekten ergänzt: „Wir freuen uns sehr, die Stadt Laatzen bei diesem wichtigen Projekt unterstützen zu können. Und ist es gelungen, hierfür ein erfahrenes Planungsteam aus allen Fachdisziplinen zu gewinnen, das wir nun in unserer Funktion als generalplanendes Büro mitbringen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Sanierung von Schulen, meist im laufenden Betrieb und unter hohem Kosten- und Termindruck, wissen wir um die Herausforderungen, die so ein Projekt in baulicher Hinsicht darstellt; wir haben zahlreiche Schulgebäude aus dieser Bauzeit saniert und können die Aufgaben, die uns erwarten, gut einschätzen. Für diejenigen, die einen überwiegenden Teil ihres Tages im Schulgebäude verbringen, um hier zu arbeiten und zu lernen, also Schüler und Schülerinnen, Lehrpersonal und alle, die an einer Schule beschäftigt sind, müssen wir gemeinsam die Sanierung möglichst störungsarm durchführen. Das gilt insbesondere für die Bauzeit. Wir fühlen uns als gesamtes Projektteam verpflichtet, den Schultrakt baulich in einen Zustand zu überführen, der gutes Lernen und Lehren ermöglicht.“
Als nächster Schritt wird ein Auftakttermin mit Lehrkräften, der Schulleitung sowie den beteiligten Fachteams der Stadtverwaltung vorbereitet. Die Umbauarbeiten im Bestand sollen nach Abschluss der Planungs- und Genehmigungsphase beginnen und in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden. Der endgültige Abschluss des Projektes mit Fertigstellung der Fach- und Laboreinrichtung wird nicht vor 2030 erwartet.

