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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Instandsetzungen im Stadtgebiet Laatzen

Im Rahmen der Straßenverkehrskontrollen wurden an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet festgestellt, dass Gehwege und Straßen mäßig bis stark beschädigt sind. Um die Verkehrssicherheit aufrecht zu erhalten, sind hier Instandsetzungsmaßnahmen erforderlich. Es handelt es sich nicht um die Instandsetzung von kompletten Gehwegen oder Straßen, sondern um die Reparatur einzelner Bereiche.

Im Einzelnen handelt es sich u. a. um:

- Gehweg Erich-Panitz-Straße verschiedene Einzelstellen
- Unbefestigter Parkstreifen Hildesheimer Straße zwischen Rethen und Grasdorf
- Pattenser Straße hinter der Einmündung Hildesheimer Straße
- Kastanienweg hinter der Einmündung Hildesheimer Straße
- Gehweg Tordenskioldstraße
- Gehweg Am Brocksberg zwischen Ziegelei- und Friedhofsstraße

Hinzu kommen noch verschiedene Kleinstbaustellen.

Beginnen werden die Arbeiten am 07.09.2020 im Hirtenweg in der Ortschaft IngelnOesselse. Aufgrund der engen Wegverhältnisse wird der Hirtenweg für circa zwei Wochen komplett gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger werden gebeten die Umleitung über Im Eichengrund, Dorfbrunnenstraße und Weidenstraße zu nutzen.

Witterungsbedingt kann es allerdings immer mal wieder zu Unterbrechungen kommen. Die Arbeiten werden insgesamt bis zum Jahresende andauern.

Die Kosten der Maßnahmen betragen rund 160.000 €.

Baustart bereits im Juli

Mitte nächsten Jahres hat Laatzen eine Kita mehr. Der Neubau „Kita Lavendelweg“ in Gleidingen wird dann für 3 Kitagruppen und 1 Krippengruppe ausgelegt sein. Bürgermeister Jürgen Köhne und Carsten Völkerding vom Bauunternehmen MBN Bau haben gestern den Generalunternehmervertrag unterschrieben, sodass dem Baustart noch im Juli nichts mehr im Weg steht.

Auf den gut 3000 qm großen Grundstück im Gleidinger Baugebiet Erdbeerhof entsteht in den nächsten Monaten eine Kindertagesstätte auf zwei Etagen, in der etwa 90 Kinder bereits ab Mitte 2021 von etwa 16 Beschäftigten betreut werden können. Das Gebäude ist auf einer Nutzfläche von über 1000 qm als Passivhaus in Holzrahmenbauweise konzipiert. Das Pultdach ist im südwestlichen Bereich des Baukörpers mit Glasbedachung versehen. Die restliche Dachfläche erhält eine wärmegedämmte Konstruktion mit einer Stehfalzdeckung, die für Belegung mit PV- Elementen geeignet ist. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine
Luft/Wasser-Wärmepumpe, die Lüftungsanlage ist mit einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung ausgestattet. Eine individuelle architektonische Fassadengestaltung mit Putz- als auch Holz bzw.- Plattenfassaden und farbigen Akzentuierungen der etwas
zurückgesetzten Flächen zwischen den Fenstern unterstreicht die deutlich gegliederte Gebäudegeometrie.

Geplant wurde das Gebäude vom Architekturbüro Carsten Grobe.

Die Kosten für die neue Kita Lavendelweg sind für knapp 4,7 Mio Euro kalkuliert (inkl. Planung, Bau von Gebäude und Außengelände sowie Einrichtung). Die Maßnahme wird bezuschusst vom kommunalen Klimaschutzfonds proklima mit 32.000 Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich bisher mit 180.000 Euro. Weitere Förderungen vom Land und von der Region Hannover sind beantragt.

Bauliches Mehrjahresprogramm zum Erhalt des bekannten Jugendtreffs