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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Ab 5. Juli voraussichtlich bis 12. Juli

Ein defekter Regenwasserkanal in der Fußwegeverbindung von der Debberode zum Wanderweg entlang der B6, bzw. zur Brunirode, muss instandgesetzt werden. Die Kanalbauarbeiten werden am 05.07.2021 beginnen und voraussichtlich eine Woche andauern. Die Fußwege von der Debberode zur Brunirode, bzw. zum Wanderweg entlang der B6 sowie zum Spielplatz, müssen für die Zeit der Kanalbauarbeiten gesperrt werden. Die Anliegenden gelangen aber weiterhin zu ihren Grundstücken.

Arbeiten zum „Stadtexperiment“ beginnen am 03. Mai 2021

Hannover/Laatzen. Das „Stadtexperiment“ von Region Hannover, Landeshauptstadt, Laatzen und Landesbehörde nimmt Formen an: Ab Montag, 03. Mai 2021, werden auf Laatzener Stadtgebiet Markierungen für die interkommunale Veloroute aufgebracht. Sie wird ab diesem Sommer für zunächst ein Jahr die Nachbarstädte mit separaten Fahrradspuren auf der Hildesheimer Straße verbinden.

Gearbeitet wird zunächst in Fahrtrichtung Süden. Dazu muss die Hildesheimer Straße zwischen der Einmündung Am Brabrinke bis zum nördlichen Beginn der Erich-PanitzStraße vom kommenden Montag bis voraussichtlich Montag, 10. Mai 2021, vollgesperrt werden. Im Anschluss geht es in diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Hannover weiter. Sperrpause hier: 10. Mai 2021 bis voraussichtlich 21. Mai 2021.

Der Busverkehr der ÜSTRA sowie motorisierte Anliegerinnen und Anlieger dürfen die Strecke in den genannten Zeiträumen eingeschränkt passieren. Die Baubeteiligten bitten aber darum, nur langsam durch das Baufeld zu fahren und Rücksicht auf die dort arbeitenden Personen zu nehmen. Die in der Vollsperrung liegenden Knotenpunkte sind teilweise nur eingeschränkt passierbar.

Für den Durchgangsverkehr ist für den Zeitraum der Sperrungen eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Sie führt über die Erich-Panitz-Straße, Karlsruher Straße und Am Mittelfelde. Die Zufahrt zur Wilkenburger Straße bleibt offen. Bei allen Sperrungen ist das Passieren des Baufelds zu Fuß, mit dem Rad und mit den Stadtbahnen der ÜSTRA jederzeit möglich.

Bei widrigen Witterungsverhältnissen können sich die angegebenen Zeiträume verschieben. Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen während der Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen rechnen; für auftretende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten.

Hintergrund: Die Veloroute zwischen Hannover und Laatzen ist ein „Stadtexperiment“ auf Zeit. Zunächst für die Dauer eines Jahres sollen Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Hildesheimer Straße in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine separate Spur nutzen können. Anfang und Ende der rund 1,4 Kilometer langen Verbindungen auf dem Gebiet der Stadt Laatzen sind die Kreuzung mit der Erich-Panitz-Straße in Laatzen und die Stadtgrenze.

Die Kosten für die Einrichtung in Höhe von voraussichtlich 145.000 Euro für diesen Abschnitt teilen sich die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), die Region Hannover und die Stadt Laatzen. Der nördlich angrenzende, etwa 800 Meter lange Abschnitt auf dem hannoverschen Stadtgebiet bis zur Wiehbergstraße wird im Zusammenhang mit der Veloroute 08 durch die Landeshauptstadt umgesetzt.

Die projektierte Gesamtstrecke ist sowohl Bestandteil des geplanten Veloroutennetzes der Landeshauptstadt Hannover als auch wichtiger Teilabschnitt im Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr der Region Hannover. Im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Laatzen ist sie ebenfalls Vorrangroute für den Radverkehr enthalten. Im Rahmen des interkommunalen Projektes wird auf beiden Richtungsfahrbahnen der jeweils rechte von den durchgängig zwei vorhandenen Fahrstreifen als Radfahrstreifen ausgewiesen. Für Laatzen übernimmt federführend die Region Hannover die Aufgaben der Planung und Ausführung der Veloroute. Als Partner sind die NLStBV und das Verkehrsunternehmen ÜSTRA in die Vorbereitung und Realisierung eng eingebunden. Die Baumaßnahme beginnt im Mai in Laatzen. Anschließend soll der Abschnitt auf dem Stadtgebiet Hannover hergestellt werden.

Eingebunden in die Vorbereitung und Realisierung ist auch das Mobilnetzwerk der Region Hannover, dass das Stadtexperiment „Veloroute“ für die Dauer der Durchführung begleitet.

 

Vollsperrung zwischen Markstraße und Albert-Schweitzer-Straße ab Montag

Am Montag, den 02.11.2020 beginnen die Bauarbeiten zweiten Bauabschnitt Umbau Marktstraße. Hierzu wird der Bereich zwischen Marktplatz und Albert-Schweitzer-Straße voll gesperrt. Es erfolgt zunächst der Bau des Stauraumkanals. Aufgrund der großen Dimensionen wird die östliche Fahrbahnseite nicht mehr nutzbar sein. Zusätzlich muss die Bestückung der Baustelle erfolgen, so dass auch die westliche Fahrbahn für den Bau beansprucht wird.

Die Umleitung erfolgt für Autofahrerinnen und -fahrer über die Wülferoder Straße, Erich Panitz-Straße und die Würzburger Straße. Die Umleitungsstrecke der Üstra verläuft voraussichtlich über die Straße Marktplatz/Robert-Koch-Straße.

Zufußgehende müssen sich auch auf Veränderungen einstellen. Unter anderem wird sich der Geh- und Radweg zu Beginn der Baumaßnahme ausschließlich auf der Rathausseite der Marktstraße befinden. Die Marktstraße soll an drei Stellen gequert werden können, Höhe Marktplatz und Höhe Albert-Schweitzer-Straße, die dritte Querung wird wahrscheinlich in Höhe des neuen Zugangs zum Weidengrund errichtet.

Auf Grund der Baumaßnahme fallen sämtliche öffentlichen Stellplätze zwischen der Straße Marktplatz und Albert-Schweitzer-Straße weg. Der Bereich wird für die Baumaßnahme in beide Richtungen voll gesperrt, die Zufahrt für die Polizei, Rettungsdienst und die Zufahrt mit Dienstfahrzeugen auf den Rathausparkplatz ist erlaubt. Für die Bürgerinnen und Bürger steht der Rathausparkplatz, somit im Zuge der Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung.

Auf dem Parkplatz des Erich-Kästner-Schulzentrums wird voraussichtlich ab 01.11.2020 ein Haltverbot in der Zeit von 7 – 17 Uhr eingerichtet. Der hintere Bereich wird durch die Schule genutzt. Somit dient der Parkplatz des Erich Kästner-Schulzentrums nicht mehr als Parkmöglichkeit für Anwohnerinnen und Anwohner.

Der Ausbau der Marktstraße erfolgt analog der Gestaltung im ersten Bauabschnitt. Die Fahrbahn wird in Asphaltbauweise 5,45 m, in einem Teilabschnitt 3,25 m breit hergestellt und mit Hoch- und Rundborden sowie zweireihigen Rinnen von den Geh- und Radwegen getrennt.

Parallel zur Fahrbahn werden 2,20 m breite Radfahrstreifen markiert. Lediglich im Übergangsbereich zum 1.BA wird der auf der östlichen Seite vorhandene Radweg weitergeführt und geht nördlich der Brücke in den Radfahrstreifen über. Die mit einer einreihigen Rinne und einem Flachbord eingefasste 4,80 m breite Mittelinsel trennt die beiden als Richtungsfahrbahn ausgebildeten Fahrbahnen. Der hochbordgeführte Gehweg auf der östlichen Seite und die mit einem Tiefbord zur Fahrbahn hin abgrenzten PKW-Stellplätze werden in Pflasterbauweise hergestellt. Der Gehweg auf der westlichen Seite (Rathausseite) wird wegen der noch zu erwartenden Bautätigkeit provisorisch mit einer Asphalttragdeckschicht hergestellt. Die Gehwegbereiche weisen Breiten zwischen 2,85 m und 7,00 m auf.

Zwar werden die bestehenden Bäume auf dem Mittelstreifen gefällt werden müssen, als Straßenbegleitgrün werden dort Staudenmischpflanzungen gesetzt und 20 Bäume (Schmuckesche und Traubeneiche) gepflanzt werden. Zusätzlich werden in breiten Gehwegbereichen Gräserinseln mit Sitzbänken angelegt. Im Bereich zwischen der Straße Marktplatz und der Albert-Schweitzer-Straße wird der Regenwasser-Kanal aus hydraulischen Gründen vergrößert. Es werden etwa 400 m³ Stauraum geschaffen. Die Arbeiten am Schmutzwasser-Kanal dienen ebenfalls einer Optimierung der Entwässerung in diesem Bereich.

Die Bauarbeiten dauern etwa bis Ende 2021.

Finanziert wird das Projekt über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ zu je einem Drittel vom Bund, dem Land Niedersachsen und der Stadt Laatzen. Die Auftragssumme beläuft sich auf rd. 1,9 Mio € und gliedert sich in:

Straßenbau inklusive Grünanlagen: ca. 1,07 Mio €
Regenwasserkanalisation: ca. 600.000 €
Schmutzwasserkanalisation: ca. 225.000 €

Die Kosten für die Kanalisation sind grundsätzlich nicht im Rahmen der Städtebauförderung förderfähig. Sie werden aus dem kommunales Haushalt gezahlt. Die Abschreibungen werden über die Gebührenhaushalte Schmutz- bzw. Regenwasser refinanziert.

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ wird der Abschnitt der Marktstraße zwischen Marktplatz und Albert-Schweitzer-Straße umgestaltet, mit deutlichen Verbesserungen für den Radverkehr und die Barrierefreiheit.

Brandschutzsanierung als Mehrjahresprogramm