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„Die Seminare sind mit das Beste an dem FSJ“

Einführung:

Dominick absolviert sein freiwilliges soziales Jahr seit Mitte September in der Kita Brucknerweg in Laatzen. Er ist dort bis Mitte September 2019 eingesetzt, sodass er seinem Freiwilligendienst insgesamt einem Jahr nachkommen wird. Seine Bewerbung hatte er direkt bei der Kita eingereicht, da er nicht weit von ihr entfernt wohnt und selbst als Kind in der Kita betreut wurde. Mit dem freiwilligen sozialen Jahr beabsichtigt er seinen praktischen Teil der Fachhochschulreife zu erhalten. Sein Ziel nach Abschluss des Fachabiturs sei es Grundschullehramt zu studieren. Obwohl er sich zunächst nicht für den Beruf des Erziehers interessiert habe, absolviert er das FSJ in der Kita und könne insbesondere im Bereich Sozialpädagogik einiges an Wissen für sein Studium mitnehmen. Dominick arbeitet wie die anderen Freiwilligen 39 Stunden in der Woche und erhält ein Taschengeld in Höhe von 357 €.

Seine Tätigkeiten im FSJ:

Dominick ist ein Ansprechpartner für alle. Die Kinder kommen mit all ihren Interessen, Gefühlen und Spielideen zu ihm und hoffen auf ein offenes Ohr. Er betreut die Kinder im Kindergarten und im Hort. Aber Dominick arbeitet nicht nur in der Kita mit den Kindern. Denn insbesondere mit den älteren Kindern, die in den Hort gehen, kann er bei vielen Unternehmungen dabei sein. Erst heute haben sie zusammen hinter die Kulissen einer Bäckerei geguckt und die Woche zuvor waren sie gemeinsam in einem Murmelbahnmuseum.

War das FSJ die richtige Entscheidung?

Dominick betont, dass ihm das FSJ sehr gut gefallen würde und er nach wie vor sehr viel Spaß habe. Dies liegt vor allem daran, dass die Arbeit nicht monoton sei. Jeden Tag passieren unterschiedliche Dinge. Dabei hat er unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen und muss unterschiedlich auf die jeweilige Tagesform der Kinder eingehen.

Am Ende beschreibt er die Seminare als das Beste an der ganzen Zeit. Trotz unterschiedlicher Einsatzorte der Freiwilligen, kommen alle auf einen gemeinsamen Nenner. Viele haben gemeinsame Interessen. Die Teamer seien alle super nett. Es sei eine spaßige Zeit und er freue sich bereits auf das nächste Seminar, welches im Juni stattfinden wird.

Für seinen weiteren beruflichen Werdegang nimmt er auf jeden Fall mit, dass die Arbeit mit Kindern nicht zu unterschätzen sei. Trotz einer Menge Spaß und viel Abwechslung, sei es natürlich auch anstrengend. Doch das freiwillige soziale Jahr zeige ihm, dass er auch in Zukunft mit Kindern arbeiten möchte.

(Stand April 2019)

© Ilka Hanenkamp-Ley