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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Entstehungsgeschichte

Die ersten Ideen zur Verbesserung der Radwegeverbindung zwischen Laatzen und Hannover liegen bereits einige Jahre zurück.

Zunächst wurde an einem Konzept für die Realisierung eines Radschnellweges, wie z.B. in Göttingen, gearbeitet. Dieses wurde jedoch aus Naturschutzgründen in der Leinemasch oder alternativ bei einer Führung im Stadtbereich aufgrund zu vieler Kreuzungspunkte wieder verworfen.

Während die Landeshauptstadt letztes Jahr den Aufbau seines Veloroutennetzes beschloss, war in Laatzen im Zuge der Corona Pandemie ein Pop-Up-Radweg auf der Hildesheimer Straße angedacht.

Daraufhin schlossen sich die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover sowie die Stadt Laatzen zusammen und starteten die ersten Überlegungen sowie im Anschluss die Planungen für eine gemeinsame Veloroute.

In Laatzen wird sie als Stadtexperiment durchgeführt und wissenschaftlich begleitet, um Erfahrungen im Hinblick auf eine längerfristige Veränderung entlang der Hildesheimer Straße zu sammeln. Eine langfristige Verstetigung nach einer Erprobungsphase ist daher das Ziel.

Die Veloroute leistet somit einen wichtigen Baustein zur Mobilitätswende indem sie nicht nur die Förderung des Radverkehrs unterstützt, sondern auch zur Nachhaltigkeit beiträgt.

Die folgenden Standards gelten nicht nur für die Veloroute in Laatzen, sondern für alle Velorouten in der Region Hannover:

  • einheitliche Kennzeichnung durch Markierung oder Beschilderung
  • Breite im Einrichtungsverkehr von 2,50 Meter (an Engstellen auch schmaler, jedoch min. 1,85 Meter)
  • durchgehende Beleuchtung in bebauten Bereichen
  • Vorfahrtsregeln sowie angepasste Ampelschaltungen für Radfahrerinnen und Radfahrer

Der aktuelle Zeitplan für den Abschnitt der Veloroute in Laatzen sieht wie folgt aus: