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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Blühender Flieder, dahinter ist ein mehrstöckiges Wohnhaus zu sehen.Blühender Flieder, dahinter ist ein mehrstöckiges Wohnhaus zu sehen.

Soziale Stadt / Sozialer Zusammenhalt

Um frühzeitig eine Entwicklung von Laatzen-Mitte zu einem Problemstadtteil zu unterbinden, hat die Stadt Laatzen sich in 2005 erfolgreich um die Aufnahme in das Bund-Länder-Förderprogramm der "Sozialen Stadt" beworben. Das Städtebauförderprogramm versetzt Kommunen in die Lage, durch Förderung von städtebaulichen Maßnahmen und sozialen Projekten eine sozialräumliche Abwärtsspirale zu einem "Brennpunkt" zu verhindern.

Als Sanierungsmaßnahme "Laatzen-Mitte wird top" ist vom Rat der Stadt Laatzen das 57 ha große Gebiet östlich der Erich-Panitz-Straße zwischen Würzburger, Gutenberg-, Otto-Hahn-, Pestalozzi-, Markt- und Wülferoder Straße am 30.06.2005 förmlich festlegt worden.

Seitdem wurden bereits eine Vielzahl von baulichen Maßnahmen durchgeführt. Beispiele sind das Stadthaus als neues Begegnungszentrum oder der Leineplatz, der zu einem hochwertigen Stadtplatz umgestaltet wurde. In 2017 wird der mit der Neugestaltung des Marktplatzes begonnen. Der Rückbau der Marktstraße von einer überdimensionierten Autostraße zu einer Quartiersstraße wird fortgeführt. Ein neues Spielplatzareal an der Würzburger Straße und eine neue Parkanlage am Marktteich werden entstehen.

Begleitet werden die städtebaulichen Maßnahmen im Sanierungsgebiet "Laatzen-Mitte wird top" durch vielfältige soziale Projekte und eine sehr umfangreiche Bürger/-innenbeteiligung. In Arbeitsgruppen wie der AG Kulturen, der AG Neugestaltung oder der AG Picobello engagieren sich Bürger*innen und gestalten so das soziale Leben in ihrem Stadtteil mit.

Die Sanierungsmaßnahme wird nicht vor Ende 2021 beendet. Je nach Förderzusagen durch das Land Niedersachsen und dem Bund kann sich der Zeitraum weiter verlängern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von "Sozialer Stadt - Laatzen-Mitte wird top!"