
E.A.S.y: Neues Wohnprojekt für Studierende in Laatzen vorgestellt
Baugenehmigung liegt vor – Start für 2027 angestrebt
An der Hildesheimer Straße soll ein modernes Wohnensemble entstehen, das dringend benötigten Wohnraum für Studierende schafft und studentisches Wohnen, Nachhaltigkeit und neue Aufenthaltsqualität verbindet. Am vergangenen Montag, den 10. August 2026, stellte Michael Eric Schrader, TeGa Immobilien GmbH, das Projekt Bürgermeister Kai Eggert und Stadtrat Hauke Schröder vor. Die Baugenehmigung liegt bereits vor. Der Projektentwickler hofft, im Jahr 2027 mit dem Abriss des bestehenden Gebäudes beginnen zu können.
Das heutige Gebäude stammt aus den 1960er-Jahren und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Die geschlossene Bauweise entlang der Hildesheimer Straße bleibt dabei erhalten.
„Wir freuen uns, dass die TeGa Immobilien GmbH & Co. KG ein solch wichtiges Projekt umsetzt und entwickelt und ein Vorzeigeprojekt schafft, so Bürgermeister Kai Eggert. Das neue Gebäude kann das „Tor zu Laatzen“ werden – ein Gebäude, welches aus Richtung Hannover kommend, den Stadteingang prägt.“
Gemeinschaft statt Mikroapartments
Ursprünglich waren für E.A.S.y Mikroapartments vorgesehen. Ein zweitägiger Workshop mit Architektur- und Soziologiestudierenden führte jedoch zu einem anderen Konzept. Die Studierenden wünschten sich ausdrücklich gemeinschaftliches Wohnen in kleinen Wohngemeinschaften.
Geplant sind deshalb 18 Wohneinheiten mit rund 60 Plätzen für Studierende und Auszubildende. Die möblierten Wohnungen verfügen über drei beziehungsweise vier gleich große Zimmer mit jeweils rund 13 Quadratmetern, eine gemeinsame Wohnküche, ein Bad, ein separates WC und einen Abstellraum. Auf der Gebäuderückseite entstehen Laubengänge und Rundbalkone, die sich jeweils zwei Wohnungen teilen.
Ergänzend sind in einem kleineren Gebäudeteil 16 klassische Wohnungen mit etwa 60 bis 95 Quadratmetern vorgesehen.
Nachhaltig und mit viel Grün
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist das nachhaltige Energiekonzept. Die Dachflächen sollen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, für die Wärmeversorgung ist Geothermie vorgesehen. Ziel ist es, den Einsatz fossiler Energieträger möglichst weitgehend zu vermeiden und gleichzeitig die Nebenkosten langfristig niedrig zu halten.
Auch der heutige Parkplatz im Innenhof soll verschwinden. Die Fläche wird entsiegelt, begrünt und bepflanzt. Rund 2.000 Quadratmeter sollen künftig als Grün- und Aufenthaltsflächen zur Verfügung stehen.
Im Erdgeschoss sind neben den Büroräumen des Projektentwicklers weitere Gewerbeflächen geplant. Vorgesehen ist unter anderem ein Waschsalon für die Bewohnerinnen und Bewohner; je nach Bedarf könnten auch ein Café oder Bistro hinzukommen.
Der Standort ist zudem gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Zwei Stadtbahnstationen sind gut erreichbar.
„Für uns ist das Projekt etwas ganz besonderes, so Michael Eric Schrader, TeGa Immobilien GmbH. Angefangen mit der Entstehungsgeschichte des studentischen Wohnkonzepts über die Workshops, bis hin zur guten Zusammenarbeit mit der Stadt Laatzen. Mit dem starken Fokus auf den unterschiedlichen nachhaltigen Lösungen in und am Bau, wollen wir so weit wie möglich auf fossile Energie verzichten. Das Projekt E.A.S.y – einfach.anders.studieren ist als langfristige Investition für die TeGa geplant.“
Die Gesamtwohnfläche des Projekts beträgt rund 3.500 Quadratmeter, das Grundstück umfasst etwa 3.600 Quadratmeter.
Die Entwicklung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Laatzen und den beteiligten Planungs- und Projektpartnern. Über einen Zeitraum von mehr als viereinhalb Jahren wurde das Vorhaben gemeinsam entwickelt und abgestimmt. Mit der erteilten Baugenehmigung ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung sowie des Teams Bauordnung der Stadt lobt auch Stadtrat Schröder: „Dank des auch in Laatzen beschlossenen Bauturbos konnten wir die Baugenehmigung in Rekordzeit erteilen. Besonders das nachhaltige Energiekonzept überzeugt und ist ein wichtiger Schritt zu unseren Zielen der Klimaneutralität.“

