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Plan des Bildungscampus als Draufsicht

Laatzens Bildungscampus nimmt Gestalt an

Beteiligungsprozess abgeschlossen – Masterplan für eines der größten Infrastrukturvorhaben vorgestellt

Mit dem Bildungscampus stellt die Stadt Laatzen die Weichen für eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre. Nach rund neun Monaten intensiver Beteiligung liegt nun ein tragfähiges Konzept vor, das den Weg für die zukünftige Entwicklung des rund 12,5 Hektar umfassenden Areals an der Marktstraße weist.

15 Workshops, über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zahlreiche Perspektiven und am Ende ein gemeinsames Ergebnis: Seit August 2025 haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Verwaltung, Politik, Vereinen und Stadtgesellschaft gemeinsam mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich das Areal zu einem modernen, offenen und zukunftsfähigen Bildungsstandort entwickeln kann. Das Ergebnis ist nun ein umsetzbarer Masterplan, der von allen Akteursgruppen mitgetragen wird und als belastbare Basis für die zukünftige Entwicklung des Areals dienen soll.

Am Dienstag, 21. April, haben Laatzens Stadtverwaltung sowie die beauftragten Architekturbüros CITYFÖRSTER und Remke Partner den Entwurf öffentlich im Forum des Erich Kästner Schulzentrums vorgestellt.

 

Das Fundament: ein breit angelegter Beteiligungsprozess

Akteursgruppen

Eingebunden waren Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen – von der Grundschule Pestalozzistraße (Jahrgänge 1 bis 4) über die Sekundarstufe I (Jahrgänge 5 bis 8) bis zur Sekundarstufe II (Jahrgänge 9 bis 13) des Erich Kästner-Schulzentrums, die jeweils eine Akteursgruppe bildeten. Darüber hinaus versammelten sich die Lehrkräfte von Grundschule, Oberschule und Gymnasium sowie die städtischen Beschäftigten aus den Schulen in einer weiteren Akteursgruppe. Zwölf Teams der Stadtverwaltung brachten ihre Expertise ein, die sich auf die Schwerpunkte Bauen und Bildung verteilte. Die Ratsmitglieder formierten ihrerseits eine weitere Akteursgruppe. Die allgemeine Öffentlichkeit mit Sportvereinen, Institutionen und der Elternschaft der Schulen arbeitete ebenfalls gemeinsam in den Workshops.

Ergänzend wurden die Freiwillige Feuerwehr und das Polizeikommissariat Laatzen gezielt eingebunden, um sicherheitsrelevante Fragestellungen in die Planung einzubeziehen.

Workshops

Die Architekturbüros CITYFÖRSTER und Remke Partner haben die 15 Workshops im Beteiligungsprozess aktiv gestaltet und dabei unterschiedliche Methoden eingesetzt, die sie gezielt an die jeweilige Projektphase angepasst haben. Ihr Ziel war es, bauliche und planerische Themen verständlich und niedrigschwellig zu vermitteln, sodass auch Menschen ohne fachlichen Hintergrund sich aktiv einbringen konnten. Gleichzeitig variierten sie die Formate altersgerecht – von spielerischen Ansätzen für Grundschulkinder etwa mittels einer „Karte der Wünsche“ bis hin zu strukturierteren Arbeitsweisen für Jugendliche und Erwachsene.

Jede Workshop-Phase eröffneten die Planerinnen und Planer mit einer gemeinsamen Einführung im Plenum, der sogenannten „Befähigung“. Dabei vermittelten sie anschaulich den aktuellen Projektstand, erklärten Planungsgrundlagen und stellten erste Entwurfsansätze vor. So schufen sie eine gemeinsame Wissensbasis, auf der alle Teilnehmenden gut informiert in die anschließenden Arbeitsphasen starten konnten.

In den Arbeitsphasen arbeiteten die Teilnehmenden sehr praxisnah und visuell: Sie nutzten Modelle zum Anfassen und Weiterentwickeln sowie Grafiken und Pläne, die sie gemeinsam bearbeiteten. Zu Beginn setzten die Planer bewusst auf offene Formate, um ein breites Meinungsbild zu erhalten und Diskussionen auf Augenhöhe zu ermöglichen. Im weiteren Verlauf konkretisierten sie die Aufgabenstellungen Schritt für Schritt. Am Ende jeder Phase präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse im Plenum. Gemeinsam diskutierten und würdigten alle Beteiligten die Beiträge, sodass die unterschiedlichen Perspektiven sichtbar wurden und direkt in den weiteren Planungsprozess einfließen konnten.

 

Das Ergebnis: Ein Masterplan für die Entwicklung eines Bildungscampus

So könnte der Bildungscampus in Zukunft baulich entwickelt werden

Der Entwurf beschreibt die Weiterentwicklung des rund 9,5 Hektar großen Kernareals zu einem modernen Bildungscampus. Zentrale Bausteine sind eine neue vierzügige Grundschule in räumlicher Nähe zur bestehenden Grundschule Pestalozzistraße, Erweiterungen bestehender Schulgebäude, eine Campus-Mensa für alle Schulen, eine Multifunktionshalle für Sport, Kultur und Veranstaltungen, sowie zusätzliche Sporthallen und Bewegungsflächen. Ergänzend sieht das Konzept die Verlagerung des Kinder- und Jugendzentrums „KiJuZ“ an die Marktstraße vor.

Herzstück des Campus soll ein zentraler Platz werden, der als Begegnungsort für Schule und Öffentlichkeit dient. Um ihn herum gruppieren sich die gemeinschaftlich genutzten Einrichtungen, während die Pausenhöfe klar zugeordnet bleiben. Die Sporthallen sind im Norden des Areals angeordnet und bilden das räumliche Rückgrat des Campus. Gleichzeitig übernehmen sie eine wichtige Lärmschutzfunktion gegenüber der Bundesstraße 6.

Auch die Außenräume werden neu gedacht: Mehr Grünflächen, hohe Aufenthaltsqualität und neue Wegeverbindungen sollen den Campus stärker mit dem Stadtteil vernetzen. Die bislang offene Fläche entlang der Marktstraße, einschließlich des derzeitigen Parkplatzes des Schulzentrums, wird perspektivisch für eine Wohnbebauung vorgesehen. Gleichzeitig wird der ruhende Verkehr neu organisiert: Durch den Bau eines Parkhauses kann die benötigte Fläche reduziert werden. Statt der aktuell rund 150 Stellplätze stehen künftig durch das Parken auf vier Ebenen bis zu 180 Stellplätze zur Verfügung. Die Dachfläche des Parkhauses kann als Sport- und Aufenthaltsbereich für Jugendliche fungieren. Abstellflächen für Fahrräder sieht der Masterplan dezentral und gut erreichbar direkt an den jeweiligen Gebäuden vor.

Auch bei sicherheitsrelevanten Aspekten greift das Konzept die Rückmeldungen der Mehrheit der beteiligten Akteursgruppen auf und setzt auf eine steuerbare Zugänglichkeit. Durch Zäune, Hecken und modellierte Geländeelemente wie Wälle sollen die einzelnen Bereiche der Pausenhöfe klar erkennbar und strukturiert werden. Gleichzeitig berücksichtig das Konzept, dass bestimmte Bereiche bei Bedarf gezielt abgegrenzt und geschlossen werden können.

Raum gewinnen durch sinnvolle Synergien

Ein zentrales Prinzip des Konzepts ist die schulübergreifende Nutzung von Infrastruktur für einen kosteneffizienten Betrieb. Vorgesehen ist etwa eine gemeinsam nutzbare Campus-Mensa für alle Schulen und Veranstaltungen in der Multifunktionshalle. Auch Sporthallen und Sportflächen sollen künftig von Schulen und Vereinen gemeinsam genutzt werden. Darüber hinaus ist angedacht, die Multifunktionshalle nicht nur für den schulischen Betrieb, sondern auch für öffentliche Veranstaltungen der Stadt Laatzen zu öffnen und so das Kultur- und Freizeitangebot vor Ort zu stärken.

Ein weiterer Baustein ist der sogenannte Binnencampus der Grundschulen: Zwei Grundschulen in räumlicher Nähe ermöglichen die gemeinsame Nutzung von Fachräumen, Schulhof und Sporthalle.

Dass trotz zusätzlicher Gebäude ein offenes, gut gegliedertes Areal mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen kann, zeigt ein Blick auf die geplanten Freiflächen: Den Grundschulen können künftig rund 13.300 Quadratmeter Schulhoffläche zur Verfügung stehen, der Oberschule etwa 7.300 Quadratmeter und dem Gymnasium rund 9.400 Quadratmeter. Hinzu kommen etwa 27.500 Quadratmeter gemeinschaftlich nutzbare Flächen, beispielsweise im Bereich der Sportanlagen. Insgesamt ergibt sich damit eine rechnerische Fläche von rund 20 Quadratmetern pro Schülerin und Schüler – im Vergleich zu derzeit etwa 5 Quadratmetern eine deutliche Verbesserung.

So geht es weiter

Mit der Abschlusspräsentation ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Nun beginnt die nächste Phase: die schrittweise Umsetzung des Bildungscampus. Der Masterplan ist dabei als langfristiges Konzept angelegt, das mindestens zehn Jahre hinweg in vier aufeinander aufbauenden Bauphasen realisiert werden kann.

Im ersten Schritt liegt der Fokus auf den dringendsten Bedarfen. Dazu zählen insbesondere der Neubau der Grundschule sowie der Bau einer Sporthalle mit integriertem Veranstaltungszentrum, das perspektivisch von allen Schulen genutzt werden kann. Hintergrund ist die bereits heute angespannte Raumsituation an der Grundschule Pestalozzistraße und die weiter steigenden Schülerzahlen.

In einer möglichen zweiten Bauphase könnten unter anderem die Campus-Mensa, ein Parkdeck, eine weitere Sporthalle sowie eine Wohnbebauung entlang der Marktstraße realisiert werden. In einer dritten Phase wäre denkbar, die bestehende Halle 1 zurückzubauen, den Neubau des Erweiterungsgebäudes für die Oberschule nach Rückbau der Flüchtlingsunterkunft umzusetzen, die Sportflächen neu zu ordnen und eine nördliche Zuwegung herzustellen. Eine vierte Phase könnte schließlich den Abschluss der Entwicklung im östlichen Bereich bilden – mit dem Rückbau der Halle 2, der Erweiterung des Gymnasiums, einer weiteren Sporthalle sowie der Fertigstellung des zentralen Campusplatzes. Alle Bauphasen sind im Konzept so angelegt, dass die Bauarbeiten den laufenden Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigen. Gleichzeitig wurde darauf geachtet, durch eine abgestimmte Abfolge der Maßnahmen, sinnvolle Synergien zu nutzen.

Um das Konzept als langfristige Leitlinie für die Entwicklung des Bildungscampus zu stärken, beabsichtigt die Stadtverwaltung, sich den Masterplan parallel zur Beratung der Beschlussvorlage für den Grundschulneubau auch formal durch die Politik bestätigen zu lassen. Die Umsetzung hängt dabei maßgeblich von den verfügbaren finanziellen und personellen Ressourcen sowie von den politischen Beschlüssen ab.

Auch, wenn der Beteiligungsprozess nun abgeschlossen ist, will die Stadt Laatzen die Öffentlichkeit auch zukünftig einbinden. Über wesentliche Entwicklungen informiert die Stadt Laatzen fortlaufend im Rahmen politischer Gremiensitzungen sowie über ihre Öffentlichkeitsarbeit auf laatzen.de sowie in den sozialen Medien. Darüber hinaus ist bei möglichen Bauleitplanverfahren eine formelle Beteiligung vorgesehen. Ergänzend plant die Stadt bei Bedarf, engagierte Teilnehmende aus dem Beteiligungsprozess weiterhin als fachliche Impulsgeber einzubeziehen.

Das vollständige Konzept zum Bildungscampus finden Interessierte in Kürze auf laatzen.de. Allgemeine Informationen zu den Workshops stehen hier zum Abruf bereit: bildungscampus-laatzen.de

 

Stimmen der Beteiligten

Kai Eggert, Bürgermeister Stadt Laatzen
„Der Bildungscampus zählt zweifelsfrei zu den wohl bedeutendsten Infrastrukturprojekten, die wir in Laatzen in den letzten Jahren auf den Weg gebracht haben. Mein Dank gilt allen, die sich mit Zeit, Fachwissen und auch klaren Positionen eingebracht haben – aus Verwaltung, Politik, Vereinslandschaft, Schulgemeinschaft, Feuerwehr, Polizei, der Stadtgesellschaft sowie den beiden Architekturbüros Remke und Cityförster. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben heute ein Konzept, das tragfähig ist, das alle wesentlichen Aspekte berücksichtigt und das von einer breiten Mehrheit mitgetragen wird. Genau das war unser Anspruch.“
 
Hauke Schröder, Stadtrat Stadt Laatzen mit Schwerpunkt u.a. auf Bauen und Stadtentwicklung
„Bei einem Projekt dieser Größenordnung war uns von Anfang an wichtig, transparent und nicht hinter verschlossenen Türen zu planen. Deshalb haben wir die Konzeptentwicklung ganz bewusst als offenen Beteiligungsprozess angelegt. Das bedeutet auch: Die Stadt hatte den Mut, sich auf einen Weg einzulassen, dessen Ergebnis zu Beginn noch nicht feststand. Angesichts der Dimension dieses städtebaulichen Vorhabens war es richtig, Gestaltunginitiative und -verantwortung auf viele Schultern zu verteilen und die Entwicklung basisdemokratisch zu verankern. Diese breite Beteiligung sorgt nicht nur für eine hohe Qualität in der Planung, sondern auch für Akzeptanz und Identifikation mit dem neuen Campus.“
 
Ali Kara, Leiter des Fachbereichs Bildung der Stadt Laatzen
„Mit dem Bildungscampus reagieren wir auf ganz konkrete Herausforderungen: steigende Schülerzahlen, knappe Raumkapazitäten und der Anspruch an eine zeitgemäße Bildungs- und Betreuungslandschaft. Dabei setzen wir konsequent die strategischen Ziele der Stadt Laatzen um – insbesondere die Gewährleistung hoher Bildungschancen, die Stärkung der Familienfreundlichkeit und die Förderung einer guten sozialen Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen. Dank dieses Beteiligungsprozesses wissen wir jetzt, wo wir den richtigen ersten Schritt machen müssen: den Grundschulneubau nämlich nicht an die Wülferoder Straße zu planen, sondern in räumlicher Nähe zur bestehenden Grundschule Pestalozzistraße.“
 
Marcus Türr, Henning Dehn und Florian Lehner, Projektverantwortliche der Stadt Laatzen aus den Teams Hochbau, Stadtplanung sowie Bildung und Sport
„Mit der Masterplanung für den Bildungscampus wird der Grundstein für einen weiteren Baustein der räumlichen Entwicklung von Laatzen-Mitte gelegt und eine maßgebliche Weiterentwicklung der Laatzener Schul- und Sportinfrastruktur, die insbesondere aufgrund steigender Schülerzahlen notwendig wird. Der Bildungscampus bietet zukünftig ein Angebot, das weit über den regulären schulischen Pflichtunterricht hinausgeht und einen großen Mehrwert für Laatzen bietet. Die Planung genießt eine hohe Akzeptanz bei den Schulen, den Vereinen, der Kommunalpolitik und der Öffentlichkeit. Der persönliche Austausch in den zahlreichen Workshops und weiteren Terminen hat wertvolle Erkenntnisse für die weitere Arbeit gebracht, die wir gerne in den nächsten Jahren umsetzen. Wir danken allen Beteiligten für ihre Mitwirkung.“
 
Prof. Dr.-Ing. Tanja Remke, Architektin bei Remke Partner Architektur
„Es ist immer eine Herausforderung, die Bedarfe unterschiedlicher Interessensgruppen so zu einem gemeinsamen Ergebnis zu führen, dass sich alle Beteiligten damit identifizieren können – auch wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Hier in Laatzen hat mich die offene, engagierte und wirklich konstruktive Beteiligung der vielfältigen Akteursgruppen gefreut. Ohne den ehrlichen Austausch und die Bereitschaft, auch andere Positionen sehen und verstehen zu können, wäre diese komplexe Aufgabe vermutlich nichtgeglückt. Es macht mich stolz, dass wir diese wunderbaren Akteure ein Stück des Weges begleiten durften.“
 
Tim Kohne, Architekt und Stadtplaner bei CITYFÖRSTER urbanism + architecture
„Eine konsensfähige Masterplanung, in der sich alle Akteursgruppen wiederfinden und vertreten fühlen, sorgt dafür, dass jeder Schritt dieses Weges in die richtige Richtung geht. Für den Bildungscampus wünsche ich mir proaktives Handeln, fortwährende Justierung, konstruktiven Idealismus aller Beteiligten und nicht zuletzt den nötigen politischen Rückenwind. Wenn sich Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung als Allianz verstehen, die dieses Vorhaben gemeinsam, auf Augenhöhe und mit vereinten Kräften angeht, kann diesen richtungsweisende Vorhaben gelingen.“
 
David Freyer, Oberstufenkoordinator des Erich Kästner Gymnasiums und Vertreter der Schulen im Schulausschuss
„Es ist über den Partizipationsprozess außerordentlich gut gelungen, die verschiedenen Interessen zu diskutieren und zusammenzubringen. Das Ergebnis stellt nun deutlich mehr als einen guten Kompromiss dar und birgt viel Potenzial für die Schulen und die Stadt Laatzen insgesamt. Da die Raum- und Platznot, aus der die Campus-Idee geboren wurde, inzwischen an vielen Stellen elementar drückt, ist die Hoffnung auf baldige Umsetzung sehr groß."
Calvin Zastro, Schüler:innenvertretung Erich Kästner Gymnasium
„Es war schön zu sehen, dass sich über die Ideen, Wünsche und Hinweise der Schülerschaft ernsthaft Gedanken gemacht wurden und der Entwurf durchaus vielversprechend ist. Wir sind gespannt auf die konkrete Umsetzung des Projekts!“
 
Axel Paulig, Schulleiter der Grundschule Pestalozzistraße
„Die Entwicklung eines Bildungscampus stellt für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pestalozzistraße eine bedeutende strukturelle und pädagogische Weiterentwicklung dar, die dringend notwendig ist. Im Rahmen des Partizipationsprozesses wurden Ideen und Bedenken von allen beteiligten Gruppen wertschätzend und respektierend von der beauftragten Agentur Remke und Partner berücksichtigt. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik als auch die Stadtverwaltung diese wertvolle Zusammenarbeit aller Institutionen und Vereine wertschätzt und annimmt und trotz einer klammen Stadtkasse der Bildungscampus zeitnah und ohne weitere langwierige Diskussionen umgesetzt wird.“
 
Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pestalozzistraße
Jolanda (9): „Es hat mir Spaß gemacht mit anderen Kindern Ideen zu sammeln, um eine solches Projekt zu entwickeln.“
Romeo (10): „Ich freue mich an etwas mitgearbeitet zu haben was für alle Schülerinnen und Schüler für die Zukunft gut sein soll.“
Lina (10): „Die Zusammenarbeit hat mir sehr gefallen. Jeder konnte seine Meinung äußern. Es gab keinen Bestimmer. Alle haben gemeinsam abgestimmt.“
Liam (10): „Die Mitgestaltung an einem solchen Projekt hat mir sehr gut gefallen. Meine Meinung war gefragt und hat Einfluss auf den Bildungscampus.“