Bildungs- und Gesundheitszentrum auf dem Marktplatz


Bürgermeister Thomas Prinz, Olaf Rekort und Thomas Bode vom Architektenbüro Haslob, Kruse + Partner sowie Stadtrat Albrecht Dürr werfen einen detaillierten Blick auf den Gewinnerentwurf

Die Jury hat einstimmig gewählt: Das Bremer Architektenbüro Haslob, Kruse + Partner ist der Gewinner des Architektenwettbewerbs zum Bildungs- und Gesundheitszentrum auf dem Laatzener Marktplatz.

"Der Siegerentwurf besticht durch zeitlose Eleganz, klare Linien und eine eindeutige Erkennbarkeit als ein öffentliches Gebäude ohne pompös zu sein. Für die Fassade schlägt das Architektenbüro eine senkrechte Holzlamellenverkleidung mit großen Fensterflächen und klar und von weitem erkennbaren Eingängen vor. Sie ist einladend und unterstreicht den öffentlichen Charakter", begründet Laatzens Bürgermeister Thomas Prinz die Jury-Entscheidung. In einer Marathonsitzung fand die Jury nach Beratungen über achteinhalb Stunden zu ihrem Ergebnis. Mitglieder der Jury waren Architekten und Städteplaner als Fachpreisrichter und Ratsmitglieder als Sachpreisrichter. Ein BürgerInnen-Vertreter, weitere Politiker, Sachverständige und Beobachter diskutierten mit.


Der Siegerentwurf der Bremer Architekten Haslob, Kruse + Partner

Neben der Gestaltung des Bildungs- und Gesundheitszentrums war es Aufgabe der Teilnehmenden, dieses sowie zwei weitere Bauabschnitte in das Umfeld des Marktplatzes einschließlich der Freiraumgestaltung einzubinden und dafür ein Baukonzept zu präsentieren. Das Architektenteam Haslob, Kruse + Partner überzeugte die Jury durch einen klugen Wechsel von bebauten bzw. versiegelten Flächen und Grünflächen, die ein geschicktes Wechselspiel von Licht und Schatten ermöglichen. Schattenflächen sieht der Entwurf als Parkplatz, Sonnenflächen als Außenbereich der gastronomischen Einrichtungen vor.

Ein weiterer Schwerpunkt des Konzepts liegt auf der stufenweisen Bebauung des Marktplatzes. Die vielfältigen Freiflächen dienen bis zum Beginn der weiteren Bauabschnitte als Liegewiesen oder Spielplätze und werten schon mit dem Bildungs- und Gesundheitszentrum allein den Platz auf. Zur Gliederung der etwa 2000 m² Fläche trägt zudem der fünfstufige Sockel bei, auf dem die einzelnen Gebäude stehen. Außerdem gibt der Sockel den Gebäuden eine Betonung, damit sie gegenüber der hohen Randbebauung bestehen können.

Bildungs- und Gesundheitszentrum als sozialer und kultureller Mittelpunkt in Laatzen-Mitte

Das Bildungs- und Gesundheitszentrum und die weiteren Bauabschnitte sollen einen sozialen und kulturellen Mittelpunkt in Laatzen-Mitte bilden und urbane Angebote schaffen, die derzeit noch vermisst werden.

Mit dem ersten Bauabschnitt sollen Gruppen-, Beratungs-, Seminarräume sowie ein Bürgerhaus-Café geschaffen werden, die ein Bildungs- und Gesundheitsprogramm ermöglichen. Vereine, Verbände und Initiativen können diese Räumen nutzen. Der Bau des Bildungs- und Gesundheitszentrums soll bis Ende 2011 abgeschlossen sein.

In einem zweiten Bauabschnitt sollen neue Räume für ein Medienzentrum geschaffen werden, wozu auch die Stadtbibliothek gehören wird. Dies wird eine sinnvolle, räumliche Verknüpfung zu den vorhandenen Bildungsangeboten im Haus.

Ein integriertes oder angrenzendes gastronomisches Angebot soll den Charakter eines informellen Treffpunktes unterstreichen und in einem dritten Bauabschnitt von einem Investor realisiert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Wettbewerb zum „Bildungs- und Gesundheitszentrum“

alle Bauprojekte

Startseite » Aktuelles » Bauprojekte » Architektenwettbewerb Bildungs- und Gesundheitszentrum

Kontakt

Pressestelle
Matthias Brinkmann

Marktplatz 13
30880 Laatzen

Telefon:
0511 8205-167

Fax:
0511 8205-141

E-Mail