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Donnerstag, 02. September 2010

Investitionen in die Kanalisation zeigen Erfolg

Starkregen der vergangenen Tage verursacht keine Probleme

In der vergangenen Woche war insbesondere Norddeutschland von einem andauernden Regengebiet erfasst, das Laatzen erhebliche Niederschläge beschert hat. Die Wassermassen, die die Starkregen mit sich brachten, sind ein Prüfstein für die kommunalen Abwassersysteme, sowohl für Regenwasser als auch  - in ungünstigen Konstellationen - für Schmutzwasser. 

Nach dem Härtetest der letzten Tage lässt sich für Laatzen resümieren: Im Stadtgebiet ist nichts Schwerwiegendes passiert, die öffentliche Kanalisation war den Starkregenfällen gewachsen.

Aus den Schächten (Gullys) konnte nirgendwo hochdrückendes Wasser festgestellt werden. D. h. die Laatzener Kanalisation ist ausreichend bemessen, um auch solche Extremereignisse schadlos über die Vorfluter (Gräben) in die Leine abzuführen. Die Regenrückhaltebecken waren zwar randvoll, sind aber nicht übergelaufen. Anschließend haben sie das Regenwasser zeitversetzt abgeben und haben so plötzliche Wasseraufkommen bestimmungsgemäß abgepuffert.

Obwohl die Bruchriede sehr schnell auf solche Regenereignisse reagiert, ist sie nicht über die Ufer getreten. Zwar ist die Mulde auf der Baustelle Meeskenwiese vollgelaufen, es sind aber keine Schäden an der Baustelle entstanden. Der Ablauf aus der Mulde erfolgte wie für den ausgebauten Zustand vorgesehen zeitverzögert.

Erfreulicherweise sind der Stadt auch keine Beeinträchtigungen aus der Schmutzwasserkanalisation bekannt geworden.  Die Pumpstationen haben zwar wegen der großen Wassermassen Störungen gemeldet und mussten von der technischen Bereitschaft des Baubetriebshofes kontrolliert werden. Dennoch kam es aber zu keinen für die Bürgerinnen und Bürgern  spürbaren Rückstaus. In den Vorjahren ist es teilweise schon bei deutlich schwächeren Regenereignissen zu Problemen in diesem Bereich gekommen. Die in den letzten Jahren getätigten Maßnahmen zur Fremdwasserbeseitigung vor allem in Ingeln-Oesselse zeigen Wirkung, ebenso wie die Erneuerung der Pumpenanlage in der Pumpstation "Breiter Paul". In den Vorjahren gab es dort bei Starkregenereignissen häufig Probleme durch Überstauung.

 

Die Investitionen, die Grundstückseigentümer und Stadt getätigt haben, zeigen somit Erfolge und haben dazu beigetragen, Schäden an Gebäuden zu vermeiden.

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