Sporthalle Rethen

Bärbel Vujicic, Leiterin der Grundschule Rethen, Hannelore Flebb, Vorsitzende des TSV Rethen, Laatzens Bürgermeister Thomas Prinz, Ernesto Nebot, Vorsitzender des FC Rethen und Wolfgang Richter vom Architekturbüro Richter + Förster durchschneiden feierlich das rote Band.

Die Sporthalle Rethen wurde für 1,5 Millionen Euro energetisch saniert. Am Sonntag, 2. Mai übergaben Laatzens Bürgermeister Thomas Prinz, Bärbel Vujicic, Leiterin der Grundschule Rethen, Hannelore Flebbe, Vorsitzende des TSV Rethen, Ernesto Nebot, Vorsitzender des FC Rethen und Wolfgang Richter vom Architekturbüro Richter + Förster das Gebäude nun der Öffentlichkeit. Nach siebenmonatiger Pause kam anschließend auch wieder Bewegung auf das Spielfeld: Beim Eröffnungsspiel kämpfen die Laatzener Sportvereine gegen die Mitglieder von Rat, Ortsrat und Stadtverwaltung um den Sieg im Volleyball, Handball und Fußball.

  • Nach siebenmonatiger Bauzeit warten die Besucher und Besucherinnen gespannt auf die Wiedereröffnung der Sporthalle
  • Bürgermeister Thomas Prinz im Gespräch mit Architekt Wolfgang Richter (rechts) und Ernesto Nebot, Vorsitzender des FC Rethen (links)
  • Zur Einweihung überreicht Architekt Wolfgang Richter einen gruppendynamischen Aufblasball an die Leiterin der Grundschule Rethen, Bärbel Vujicic
  • Hannelore Flebb, Bürgermeister Thomas Prinz, Wolfgang Richter, Ernesto Nebot und Bärbel Vujicic mit dem neuen Sportball
  • Beim Volleyballtunier kämpften die Mitglieder des TSV Rethen sowie Rat, Ortsrat und Stadtverwaltung gegeneinander
  • Von der Tribüne aus verfolgenden die Zuschauer und Zuschauerinnen das Volleyballspiel
  • Das Handballteam der Stadt Laatzen
  • Mit 8:7 Punkten gewann der HSG Laatzen-Rethen gegen die Mitglieder von Rat und Stadtverwaltung
  • Der FC Rethen besiegte die Mitglieder von Rat und Verwaltung beim Fußball mit 0:7 Punkten

„Die Halle überzeugt durch ein modernes Design, das zum Wohlfühlen einlädt“, freut sich Bürgermeister Thomas Prinz anlässlich der Einweihung. Doch nicht nur das Design macht die Halle zu etwas Besonderem. „Mit diesem Bau leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Konjunkturbelebung. Schließlich konnten wir den Energieverbrauch der Halle durch die Sanierung um 66 Prozent reduzieren “, so Prinz. „Gleichzeitig erreichen wir eine Verbesserung der Infrastruktur in unserer Sport- und Schullandschaft.“

Durch die Dämmung der Außenhülle mit einem Wärmedämmverbundsystem, teilweise verkleidet durch eine Ziegelfassade, wurde der Wärmeverlust der Halle deutlich reduziert. Gleichzeitig wurden die zum Teil noch einfach verglasten Fenster ausgetauscht und der Sporthallenboden erneuert und erstmals mit einer Wärmedämmung ausgestattet. Auch die Stahlbetondecke wurde energetisch saniert. Die neu eingebaute Hackschnitzel-Heizungsanlage leistet einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Neben den energetischen Maßnahmen wurde die Halle durch folgende Arbeiten insgesamt modernisiert:

• Teilsanierung von Wasser- und Abwasserleitungen
• Sanierung der Duschen und Umkleideräume im Erdgeschoss
• Einbau eines Behinderten-WC im Erdgeschoss
• Erneuerung der Lüftungsanlage, Be- und Entlüftung in den Duschen
• Anpassungsarbeiten Starkstromanlage
• Installation einer Lautsprecheranlage
• Erneuerung der Türen zur Sporthalle, Einbau von Geräteraumtoren

Durch die Bauarbeiten war die Halle seit Beginn der Herbstferien 2009 voll gesperrt. Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Rethen hatte die Stadt eine Ausweichmöglichkeit in der „Stein-Halle“ angemietet. Für die Sportvereine hatte der Arbeitskreis Sport die Belegungspläne der anderen Hallen in Laatzen angepasst.

Die Baukosten wurden zum Löwenanteil von rund 1,12 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Der Eigenanteil der Stadt Laatzen lag bei etwa 380.000 Euro.

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