Mikroprojekt "Kräuter der Stadt" 2011

Kräutergärten für Laatzen-Mitte

Tuba Tetik, Bürgermeister Thomas Prinz, Udo Hetmeier, ZAQ-Leiter Gerold Brockmann, Barbara Tzima, Manivone Sengchanh, Esra Kanar, Lili Farshchi und Jamila Nojomi präsentieren eines der urbanen Kräuterbeete vor dem Rathaus (von links).
Tuba Tetik, Bürgermeister Thomas Prinz, Udo Hetmeier, ZAQ-Leiter Gerold Brockmann, Barbara Tzima, Manivone Sengchanh, Esra Kanar, Lili Farshchi und Jamila Nojomi präsentieren eines der urbanen Kräuterbeete vor dem Rathaus.

Seit Dienstag, 7. November 2011, laden drei Kräutergärten in Laatzen-Mitte zum Verweilen ein. 15 Frauen aus sieben Nationen und ihre Töchter haben die Pflanzkübel inklusive Sitzgelegenheit gefertigt. Der Laatzener Künstler Udo Hetmeier und das Zentrum für Arbeit und Qualifizierung der Leine-VHS haben die Mütter und ihre Töchter beim Schreinern, Löten, Tischlern und Bepflanzen der braunen Holz-Metall-Kästen unterstützt. An der Grundschule Pestalozzistraße und im Max-Born-Weg 33 haben die Kästen jetzt ihr Zuhause gefunden. Eine weitere Kräuterbank zieht in den nächsten Tagen vom Marktplatz zur Postfiliale in der Robert-Koch-Straße. Rosmarin, Thymian, Lavendel und Salbei wachsen derzeit in den Kästen. „Im Frühjahr kommen weitere nicht winterharte Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch hinzu“, verrät Hetmeier. Auch um die Pflege der innerstädtischen Kräuterbeete kümmern sich die Projektteilnehmerinnen. Mehrsprachige Hinweisschilder an den Kästen sollen zukünftig auf die Kräutergärten hinweisen und zum Ausprobieren einladen.

„Ich wünsche mir, dass sich die Mütter die Kräutergärten zu eigen machen und auch über eine lange Zeit hin nutzen werden“, so Bürgermeister Thomas Prinz bei der Präsentation. Grünflächen  neu zu nutzen und in der Stadt zu gärtnern, sei bereits ein Trend in vielen Großstädten, der nun in Laatzen Nachahmer gefunden habe, freut sich Hetmeier.

Das Mikroprojekt „Kräuter der Stadt“  ist Teil des Programms Stärken vor Ort. Die Kosten von 6230 Euro werden aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Ziel des Projektes war es, Frauen mit und ohne Migrationshintergrund und ihren Töchtern kunsthandwerkliche und gärtnerische Basisqualifikationen zu vermitteln. Weiterhin sollte das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmerinnen gesteigert und ihr Wohnumfeld verbessert werden. Als sogenannte „Nutzskulptur“ unterstreicht die Kräuterbank auch das Motto „Stadt der Sinne“.


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Projektwebsite: Stärken vor Ort in Laatzen

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