Die Stadtindianer sind da

Lüftungskanäle in neuen Design: Die drei Stadtindianer sind das Markenzeichen des neuen Außenbereiches des Erich Kästner Schulzentrums.

Pausenhof mit Indianerflair: Acht Schülerinnen und Schüler des Erich Kästner Schulzentrums haben in einem Workshop das Außengelände ihrer Mensa neu gestaltet.

 

  • Foto: Frank Diederich, Bürgermeister Thomas Prinz, Thomas Kelber, Oberschulkonrektor, Minh Ho, stellvertretende Schulsprecherin, und Gymnasialschulleiterin Hella Kohl (von links).
  • Foto: Die neue Sitzecke
  • Foto: Bürgermeister Thomas Prinz, Gymnasialschulleiterin Hella Kohl, Minh Ho, stellvertretende Schulsprecherin, Frank Diederich, Thomas Kelber und Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner Schulzentrums (von links).
  • Foto: Der neue Außenbereich

Markenzeichen Stadtindianer

Markenzeichen des neuen Außenbereiches sind die Stadtindianer – drei Abluftkanäle, die für die Frischluftzufuhr der neuen Passivhausmensa sorgen. Bauarbeiter haben die ursprünglich gelben Ansaugschnorchel bereits im Zuge des Mensabaus versetzt. Jetzt wurden sie unter Leitung von Gartenarchitekt Frank Diederich silbern gestrichen und mit Stahlfedern und Indianerornamenten verziert. 

Mittagspause im Freien

Wenige Meter entfernt laden zwei Sitzgruppen umgeben von Bambussträuchern zur Mittagspause im Freien ein. Gegessen wird an zwei Stahltischen mit Rostpatinia, dessen Oberflächen speziell versiegelt wurden. Die nebenstehenden Betonhocker sind ein Überbleibsel der Grund- und Hauptschule Rathausstraße. Die Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer haben den 18 Hockern mit farbigen Indianerornamenten ein individuelles Design verpasst.

Auch ein ansprechendes Außengelände sei wichtig, um sich im Lebensraum Schule Zuhause zu fühlen, betont Bürgermeister Thomas Prinz bei der Enthüllung der Stadtindianer am 23. August 2011. Sie setzen Akzente und laden zum Verweilen ein, freut sich Prinz.

Projekt dauerte zwei Jahre

Für das Konzept der Außenanlage ließ sich Gartenarchitekt Frank Diederich von den Romanen Erich Kästners inspirieren. Das Indianerspiel – verstecken und in andere Rollen schlüpfen – habe ihn zur Idee der Stadtindianer geführt, erklärt Diederich. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der siebten und achten Klasse des Real- und Gymnasialzweiges hat er die Idee der Stadtindianer in den vergangenen zwei Jahren weiterentwickelt und im Mai 2011 umgesetzt. Die Kosten für das Projekt betrugen 44.000 Euro. Der Förderverein der Schule hat das Projekt mit einem zweiten Außentisch unterstützt.

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